Kurzbeschreibung Pflanzen W - mein Pflanzen Bilder Buch

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Kurzbeschreibung Pflanzen W

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Waldmeister - Galium odoratum 



weitere Bezeichnungen:
Waldmännlein, Halskräutlein, Meusch, Möseke,
Mäsch, Guggerblume, Herzfreudeli, Gliedkraut,
Herzkraut u.v.m.

Blütengröße/Blütezeit:
ca. 6 mm; Mai bis Juni
Pflanzengröße: 10 bis 30 cm

weitere/ähnliche Arten:
u.v.andere Labkräuter (Galium)

Vorkommen:
halbschattige und krautreiche Wälder
nährstoffreiche und feuchte Böden,
gern in Buchenwäldern

schwach giftig
(in zu großen Mengen)
eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Cumaringlykosid, Monotropein, Gerbstoffe
Bitterstoffe, Asperulosid u.v.a.

-> das beim Trocknen entstehende Cumarin
gilt als toxisch bei zu hohen Dosen

Volksmedizin:
mildes Beruhigunsmittel, krampflösend
bei Leib- und Kopfschmerzen, bei Leber- und Galleleiden
entzündungshemmend, Gefäß erweiternd
durchblutungsfördernd
Naturheilverfahren:
Präparate bei Venenerkrankungen

Geschichtliches:
Vom Benediktiner Mönch Wandalbertus wurden die
Heilwirkungen des Waldmeisters erstmalig um
854 n. Chr. schriftlich niedergelegt.
Beim Hexen- und Aberglauben verwendete man
den Waldmeister zur Abwehr der bösen Geister.
Dem Bier wurde der Waldmeister in der Vergangeheit
teilweise als Würze hinzugefügt.

Waldrebe gewöhnliche - Clematis vitalba 

 

weitere Bezeichnungen:
Teufelszwirn

Blütengröße/Blütezeit:
bis 2 cm; Juni bis September

Pflanzengröße:
4 bis 30 m lang rankend (hoch)

Früchte:
gefiederte Samen

weitere/ähnliche Arten:
Alpenrebe (Clematis alpina - geschützt)
aufrechte Waldrebe (Clematis recta - geschützt)

Vorkommen:
kalkhaltiger nährstoffreicher Boden
Kletterpflanze, Hecken, Gebüsche,
an Bäumen und Mauern

giftige Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: u. a. Protoanemonin (Giftstoff)
Naturheilverfahren:
Homöopatie (Hautentzündungen u.v.weitere)

Geschichtliches:
Im Mittelalter nannte man die Waldrebe „Teufelszwirn”,
weil die Bettler sich mit dem giftigen Saft
Geschwüre beibrachten, um Mitleid zu erregen.
Das brachte mehr Spenden ein.

Wasserdost - Eupatorium cannabinum 

 

weitere Bezeichnungen:
Kunigundenkraut, Wasserhanf (altdeutsch)

Blütengröße/Blütezeit:
Einzelblütchen 2 bis 5 mm
Juli bis September

Pflanzengröße:
1 bis 1,5 m

weitere/ähnliche Arten:
grauer Alpendost (Adenostyles alliariae)

Vorkommen:
feuchte Weg- und Waldränder, Gräben
frische Waldschläge
-> Tagfalter lieben den Wasserdost

schwach giftig
eßbar bedingt

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Pyrrolizidinalkaloide (Leber schädigend)
Flavonoide, Gerbstoffe, Ätherisches Öl u.v.a.
Naturheilverfahren:
Homöopathie (grippale Erkrankungen usw.)

Geschichtliches:
Früher wurde das getrocknete Kraut des Wasserdosts
bei Fieber, Erkältungen und Rheuma verwendet.

Wasserfeder europäische - Hottonia palustris 



weitere Bezeichnungen:
Wasserprimel

Blütengröße/Blütezeit:
bis 2,5 cm; Mai bis Juli

Pflanzengröße:
bis 30 cm über der Wasserfläche

Vorkommen:
in stillen seichten Gewässern, Gräben
Seen, Teiche, seltene Pflanze

geschützt/RL

Wegwarte - Cichorium intybus 



weitere Bezeichnungen:
Zichorie, blaue Distel, wilder Endifi, Hansl am Weg
rauher Heinrich, Irenhart, faule Magt, Sonnenwirbel
Arme-Sünder-Blume, Zigeunerblume, Zwangskräutl
u.v.m.
-> wird angebaut als „Kaffee Zichorie”

Blütengröße/Blütezeit:
2,5 bis 4 cm; Juli bis Oktober
-> die Blüten sind nur bis gegen Mittag geöffnet
-> es gibt auch eine seltene weiß blühende Variante

Pflanzengröße:
60 cm bis 1 m

weitere/ähnliche Arten:
Winter Endivie (Cichorium endivia - Blattsalat)

Vorkommen:
Felder, sonnige Wegränder,Ödland
Gras bewachsene Stellen

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
 Wurzel der wildwachsenden Art
auch die Blüten und Blätter
-> Wurzel geröstet ergibt den bekannten Kaffee Ersatz
   „Malzkaffee” (Muckefuck, Blümchenkaffee)
Inhaltsstoffe Wurzel: hoher Inulin Gehalt (für
Diabetiker geeignet), Kalium, Cumarine,
Glykoside u.v.a.
Inhaltsstoffe Blüten und Blätter: Eisen,
Bitterstoff Cichoriin und Intybin,
Eiweißstoffe, Gerbsäure u.v.a.
Volksmedizin: Gallenmittel, Stoffwechsel anregend,
Milz Beschwerden, Leberschoppung, Gelbsucht,
blutreinigend
Naturheilverfahren: Homöopathie

Geschichtliches:
Die Wegwarte war im Altertum eine geschätzte Heilpflanze.
Seit dem 17. Jh wird die Wurzel der Wegwarte geröstet
und bis heute verwendet (Kaffee Ersatz).
Plinius Secundus berichtet, dass die Wegwarte als
Zauberpflanze eine Rolle spielte.

Berg-Weidenröschen - Epilobium montanum 

 

weitere Bezeichnungen:
wilde Kresse (laut Marzell 1958)

Blütengröße/Blütezeit:
6 bis 12 mm Mai bis August

Pflanzengröße:
30 bis 75 cm

weitere/ähnliche Arten:
Hügel Weidenröschen (Epilobium collinum)
  (Epilobium oder Chamaenerion angustifolium)
drüsiges Weidenröschen (Epilobium ciliatum)
kleinblütiges Weidenröschen (Epilobium parviflorum)
u.v.m. ca. 200 Arten weltweit

Vorkommen:
halbschattige geschützte Waldränder
Gräben, Hecken, an alten Mauern,
auch mal in Gärten

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Flavonoide, Tannine, Anthocyane u.v.a.
Volksmedizin: Tee bei Prostatabeschwerden,
Entzündungen im Magen-, Darm- und Nierenbereich,
äußerlich kann der Aufguß zur Wundheilung
verwendet werden

Weidenröschen schmalblättriges
Epilobium (Chamaenerion) angustifolium 

 

weitere Bezeichnungen:
Feuerkraut, Staudenfeuerkraut, Wald-Weidenröschen

Blütengröße/Blütezeit:
2 bis 3 cm, Juni bis September

Pflanzengröße:
0,5 bis 1,5 m

Früchte:
gefiederte Samen

weitere/ähnliche Arten:
kleinblütiges Weidenröschen (Epilobium parviflorum)
drüsiges Weidenröschen (Epilobium ciliatum) u.v.a.

Vorkommen:
Waldlichtungen, Wegränder, Flußufer
Kahlschläge, Ruderalstellen, sog. Pionierpflanze,
lichtliebend

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
wie beim Berg-Weidenröschen
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Flavonoide, Tannine u.v.a.

Weidenröschen zottiges - Epilobium hirsutum 



Blütengröße/Blütezeit:
1 bis 2 cm; Juli bis August

Pflanzengröße:
bis 1,5 m

weitere/ähnliche Arten:
Hügel Weidenröschen (Epilobium collinum)
Chamaenerion angustifolium)
drüsiges Weidenröschen (Epilobium ciliatum)
kleinblütiges Weidenröschen (Epilobium parviflorum)
u.v.m.

Vorkommen:
Gräben, feuchte Wiesen, Sümpfe

eßbare Pflanze
-> wie das Berg-Weidenröschen

Weißdorn eingriffliger - Crataegus monogyna 

 

weitere Bezeichnungen:
Einkern-Weißdorn, Hagäpfli, Heckendorn, Zaundorn
Wubbelken, Haakäsen, Hagewiepkes u.v.a.

Blütengröße/Blütezeit:
1 bis 1,5 cm, Mai/Juni

Pflanzengröße:
Strauch bis 10 m

Früchte:
rote Beeren

weitere/ähnliche Arten:
zweigriffliger Weißdorn (Crataegus laevigata oder oxyacantha)



großkelchiger Weißdorn (Crataegus rhipidophylla,selten)
„Rotdorn” ist eine rotblühende Kultursorte
Hahnendorn (Crataegus grus-galli)
Scharlachdorn (Crataegus coccinea)
pflaumenblättriger Weißdorn (Crataegus x prunifolia)
u.v.a. weltweit mehr als 1000 Arten

Vorkommen:
lichte Waldränder, helle Laub- und Mischwälder
Gebüsche, auch auf felsigem Grund,
bevorzugt lehmigen Boden,
wird oft angepflanzt und verwildert dann

eßbare Pflanzenteile

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe Blüten und Blätter: ätherisches Öl,
Trimethylamin, Oxyacanthin (Glycosid)
Inhaltsstoffe Beeren: ätherisches Öl, Gerbstoff,
Saponin, Glycoside, Fruchtzucker, Crataegussäure,
Aluminiun, Kalium, Natrium, Calzium
Volksmedizin:
Der Weißdorn reguliert die Herztätigkeit und den
Blutdruck sowie wirkt stärkend bei schwachem Herzen.
Der Weißdorn wurde und wird eingesetzt bei
Klimakteriumbeschwerden, fiebrigen Infekten,
um Husten zu lindern und warme Umschläge
auf erkrankte Harnorgane sollen schmerzlindernd sein.
-> Weißdorn Tee und Weißdorn Tinktur werden für sehr
   wirksam gehalten
Naturheilverfahren:
Homöopathie (Herzklappenfehler, Fettherz
Herzerweiterung u.v.m.)
Schulmedizin:
Medikamente in den Apotheken

Geschichtliches:
Im Altertum war der Weißdorn noch unbekannt. Erst später
gibt es eine Legende über den Weißdorn, dass er
aus dem Wanderstab des heiligen Josephs gewachsen
sein soll.  Um 1305 wurden die Weißdornblüten
vom Petrus de Cvescentis erwähnt.
Auch Matthioleus (1563) berichtet über den Weißdorn.
Erst im 19. Jh wurde die Herzwirksamkeit untersucht
und bestätigt. Die Tinktur aus Weißdornfrüchten wurde
1924 das erste Mal im homöopathischen Arzeneibuch
von W. Schwabe aufgenommen.

Weißwurz vielblütige - Polygonatum multiflorum 


weitere Bezeichnungen:
vielblütiges Salomonssiegel, Wald-Weißwurz, weiße Nilgen

Blütengröße/Blütezeit:
Mai bis Juni

Pflanzengröße:
bis 90 cm

Früchte:
blauschwarze giftige Beeren

weitere/ähnliche Arten:
duftende Weißwurz (Polygonatum odoratum, früher officinale, max. 2 Blüten
in den Blattachsen und kantiger Stängel, nur bis 50 cm hoch)
Quirl-Weißwurz (Polygonatum verticillatum)
Garten- oder Riesen-Weißwurz (Polygonatum x hybridum, gezüchteter
Bastard und deutlich größer, bis 1,2 m, auch
„Riesen-Maiglöckchen” genannt)
nordamerikanische Riesenstaude (Polygonatum giganteum,
8 - 10 Blüten in den Blattachsen, bis 1m hoch)

-> ca. 30 Arten verteilt in temperierten Gebieten der Nordhalbkugel

Vorkommen:
schattige, feuchte, nährstoffreiche Böden,
krautreiche Laub- und Mischwälder,
auch Zier- und Gartenpflanze

Giftpflanze

Heilpflanze/Verwendung:

Inhaltsstoffe:
Saponine, Flavonoide, Gerbstoffe, Schleimstoffe, antiseptische
schmerzstillende und adstringierende (zusammenziehend) Wirkung

Volksmedizin:
Es wird medizinisch i. d. R. nur die Wurzel verwendet.
Ein zerdrückter Rhizombrei der Weißwurz wurde als Kompresse
bei Abschürfungen, Blütergüssen, Hauterkrankungen, Hämorrhoiden und
sogar bei geschwollenen Augenliedern angewendet.
Nach der Signaturlehre wurden alle Weißwurz-Arten
gegen Hühneraugen eingesetzt.
Früher benutzte man die Weißwurz auch als harntreibendes Mittel,
inneren Blutungen und gegen die Ruhr.

Chinesische (asiatische) Medizin:
Hier wird die Blutzucker senkende Wirkung ausgenutzt.

Geschichtliches:
Bereits der römische Arzt Dioskorides verwendete die Weißwurz
zur Wundbehandlung und bei Knochenbrüchen.
Die Abnabelungsstellen der Blütensprosse an der Wurzel erinnern
optisch an ein Siegel und spielten im Mittelalter
bei Zaubereien eine Rolle (Siegelring des
Königs Salomo-> Name, der biblisch nicht belegt ist).
Der Sage nach soll die Weißwurz die geheimnisvolle Springwurz sein,
die nur der Specht finden kann.
Wer sie besitzt, vor dem sollen sich verschlossene
Türen wie von selbst öffnen.

Kronwicke bunte - Coronilla (Securigera) varia 



weitere Bezeichnungen:
Beilwicke

Blütengröße/Blütezeit:
1 bis 1,5 cm; Mai bis September

Pflanzengröße:
30 cm bis 1 m

weitere/ähnliche Arten:
Berg Kronwicke (Coronilla montana)
Binsen Kronwicke (Coronilla juncea)
u.v.a. ca. 20 Arten

Vorkommen:
Wiesen, Wegränder, Gebüsche
wo Gras wächst, liebt kalkhaltigen Boden

giftige Pflanze

Wald-Wicke - Vicia sylvatica 



Blütengröße/Blütezeit
Trauben bis 15 cm lang, Juni bis September

Pflanzengröße
Ranken bis zu 3 m lang

weitere/ähnliche Arten
Zaun-Wicke (Vicia sepium)
Saat-Wicke (Vicia sativa)
rauhaarige oder Acker-Wicke (Vicia hirsuta)
Zottel-Wicke (Vicia villosa)
ca. 150 Arten, die mit Wicken bezeichnet werden
Garten-Wicken gehören meist zu den Platterbsen (Lathyrus)

Vorkommen
schattige bis halbschattige Waldränder, lichte Wälder


Vogel-Wicke - Vicia cracca 



Blütengröße/Blütezeit
einseitige Trauben ca. 8 cm, Juni bis August

Pflanzengröße
bis 1,20 m hoch kletternd
weitere/ähnliche Arten
Zaun-Wicke (Vicia sepium)
Saat-Wicke (Vicia sativa)
rauhaarige oder Acker-Wicke (Vicia hirsuta)
Zottel-Wicke (Vicia villosa)
ca. 150 Arten, die mit Wicken bezeichnet werden
Garten-Wicken gehören meist zu den Platterbsen (Lathyrus)

Vorkommen
Wegränder, Wiesen, Weiden, Ruderalstellen, Äcker, feuchte, lehmige Böden

giftige Pflanze
(für Vögel nicht)


Wiesen Wachtelweizen - Melampyrum pratense 



weitere Bezeichnungen:
Waldhirschen

Blütengröße/Blütezeit:
bis 2 cm, Mai bis August

Pflanzengröße:
15 bis 30 cm

weitere/ähnliche Arten:
Wald-Wachtelweizen (Melampyrum sylvaticum)
Acker-Wachtelweizen (Melampyrum arvense)
Hain-Wachtelweizen (Melampyrum nemorosum)

Vorkommen:
Mischwald, Gebüsche, Waldwiesen
Moore, Heiden, sandige saure Böden

schwach giftig

Wintergrün kleines - Pyrola minor 



Blütengröße/Blütezeit
1 Blütenkugel etwa 7 mm, Juni bis August

Pflanzengröße
bis 20 cm

weitere/ähnliche Arten
einblütiges Wintergrün - Moosauge (Pyrola uniflora)
nickendes Wintergrün (Pyrola secunda)
rundblättriges Wintergrün (Pyrola rotundifolia)

Vorkommen
arme Laubwälder, Nadelwälder, kalkmeidend, basenreiche Böden
Gemeinschaft mit Wurzelpilz (der liefert Mineralien Wasser usw.)
seltenes Plänzchen

geschützt/RL

giftige Pflanze  

Heilpflanze/Verwendung
Inhaltsstoffe: Glycosid Aucubin
Volksmedizin: bei Blasenleiden


Winterling - Eranthis hyemalis 



weitere Bezeichnung:
Knobelblume

Blütengröße/Blütezeit:
bis ca. 3 cm, Februar/März
-> die Blüten des Winterlings öffnen sich nur
   bei Sonne bzw. schönem Wetter

Pflanzengröße:
ca. 15 cm

Vorkommen:
Garten Zierpflanze
oft verwildert  (Heimat ist Süd- und
Südosteuropa, Neophyt)

giftige Pflanze (stark)

Inhaltsstoffe: giftige Herzglykoside

Geschichtliches:
Der Winterling ist seit dem 16. Jh als Gartenpflanze
in Europa. Bereits 1588 wurde der Winterling im Garten
von Joachim Camerarius in Nürnberg kultiviert.

Wirbeldost - Clinopodium vulgare 



Blütengröße/Blütezeit:
1 bis 2 cm; Juli bis September

Pflanzengröße:
40 bis 75 cm

weitere/ähnliche Arten:
Feld-Steinquendel (Acinos arvensis)
Bohnenkrautarten

Vorkommen:
Waldränder, Böschungen, Hecken
trockener meist kalkhaltiger Boden, duftend

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Betulin, ätherisches Öl, u.v.a.
Volksmedizin: blutstillend, entzündungshemmend
Leber schützend, herzstärkend, schweißtreibend

Geschichtliches:
Der Wirbeldost wurde bereits im Altertum verwendet.
2002 wurden antibakterielle und Tumor hemmende
Wirkungen im Wirbeldost nachgewiesen.

Wolfstrapp - Lycopus europaeus 



weitere Bezeichnungen:
Ufer-Wolfstrapp

Blütengröße/Blütezeit:
3 bis 4 mm, Juli bis September

Pflanzengröße:
30 bis 80 cm

weitere/ähnliche Arten:
hoher Wolfstrapp (Lycopus exaltatus)
optisch ähnlich ist

Vorkommen:
feuchte Standorte, Ufer, sumpfig

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Phenolcarbonsäuren, Zimtsäure Derivate
Cumarin, Alkaloide, Flavonoide u.v.a.
Volksmedizin: Früher wurde der Wolfstrapp gegen
Nervosität, auch gegen Malaria verwendet.
Schulmedizin: Es gibt Fertigpräparate bei Schilddrüsen-
überfunktion und Anwendungen in der Frauenheilkunde.

Wollgras scheidiges - Eriophorum vaginatum 



Blütengröße/Blütezeit:
bis 4 cm lange Borsten
Mai bis Anfang August

Pflanzengröße:
bis 60 cm

weitere/ähnliche Arten:
schmalblättriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
breitblättriges Wollgras (Eriophorum latifolium)

Vorkommen:
Hochmoore, Kiefern Moore, Birken Moore
nährstoffarme Torfböden

geschützt/RL

Wucherblume gewöhnliche - Leucanthemum vulgare 
(Chrysanthemum leucanthemum)



weitere Bezeichnungen:
Margarite, Hunneblome, Johannisblume
Käseblume, Massliebchen u.v.a.

Blütengröße/Blütezeit:
2,5 bis 5 cm
Mai bis September (manchmal länger)

Pflanzengröße:
bis ca. 70 cm

weitere/ähnliche Arten:
straußblütige Wucherblume (Tanacetum corymbosum)
großblütige Wucherblume (Tanacetum macrophyllum)
Garten-Hybriden wie
die großblütige Margerite (Leucanthemum maximum)
weltweit mehr als 200 Arten und über 5000 Züchtungen

Vorkommen:
Mager Wiesen, stickstoffarmer Boden
sonnig bis halbschattig, fast überall

eßbare Pflanzenteile

Heilpflanze/Verwendung:
Zierpflanze
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Harze u.v.a.

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