Kurzbeschreibung Pflanzen V - mein Pflanzen Bilder Buch

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Kurzbeschreibung Pflanzen V

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Hain Veilchen - Viola rininiana 



Blütengröße/Blütezeit:
1,5 bis 2,5 cm; April bis Juni
-> Sporn weißlich, Kronblätter überdecken sich meist

Pflanzengröße:
bis 30 cm

weitere/ähnliche Arten:
Hunds Veilchen (Viola canina)
rauhes Veilchen (Viola hirta)
Sumpf Veilchen (Viola palustris)
u.versch.a.

Vorkommen:
Laub- und Nadel Mischwälder, in Parks
nährstoffreiche Böden

schwach giftig

März Veilchen - Viola odorata 



weitere Bezeichnungen:
Duft Veilchen, wohlriechendes Veilchen, Heckenveigerl
Marienstengel, Oeschen, Schwalbenblume,
Vigelchen u.v.a.

Blütengröße/Blütezeit:
1 bis 1,5 cm, März/April

Pflanzengröße:
5 bis 10 cm

weitere/ähnliche Arten:
Hunds Veilchen (Viola canina)
rauhes Veilchen (Viola hirta)
Sumpf Veilchen (Viola palustris)
u.v.a.

Vorkommen:
lichte Wälder, Gebüsche, Hecken
Wegränder, Waldränder,oft in Siedlungsnähe,
aus Südosteuropa eingebürgerte Pflanze
(Neophyt)

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Kraut und Blüten
-> Das echte Duftöl ist eine seltene Kostbarkeit und
   überaus teuer.
-> Das berühmte Veilchenaroma der Parfümindustrie
wurde lange Zeit aus den veilchenartig duftenden
Wurzeln der deutschen Schwertlilie hergestellt,
heute wird es synthetisch gewonnen.
Inhaltsstoffe Blüten: zuckerartige Salicylverbindung,
Zyanin, Eiweiß, Gummi, Zucker, Schleim,
ätherisches Öl, blauer Farbstoff
Inhaltsstoff Wurzel: Violin
Volksmedizin:
Veilchentee oder Veilchensirup bei Bronchitis,
tuberkulosem Husten, Keuchhusten u.v.m.
Naturheilverfahren: Homöopathie (Ohrenschmerzen,
Augenschmerzen, Rheuma, u.v.m.)

Geschichtliches:
Bereits in der Antike war das März- oder Duft-Veilchen
eine geschätzte Zierpflanze. Auch Hipokrates verwendete
das Duft-Veilchen gegen Kopfschmerzen
und Sehstörungen.
Hildegard von Bingen empfahl das Duft-Veilchen
bei Depressionen.

Wald-Veilchen - Viola reichenbachiana (sylvestris) 



Blütengröße/Blütezeit:
1,2 bis 1,5 cm, März bis Mai
-> Sporn dunkel violett, obere Kronblätter überdecken sich nicht

Pflanzengröße:
bis 20 cm

weitere/ähnliche Arten:
Hunds-Veilchen (Viola canina)
Gräben-Veilchen (Viola persicifolia)

Vorkommen:
Laub- und Mischwälder
nährstoffreicher Boden (auch mal in Parks)

schwach giftig

Wald-Vergissmeinnicht - Myosotis sylvatica 



weitere Bezeichnungen für alle Vergissmeinnicht:
Mausohr

Blütengröße/Blütezeit:
4 bis 6 mm, April bis Oktober

Pflanzengröße:
15 bis 40 cm

weitere/ähnliche Arten:
buntes Vergissmeinnicht (Myosotis discolor)
Acker-Vergissmeinnicht (Myosotis arvensis)
Alpen Vergissmeinnicht (Myosotis alpestris)

Vorkommen:
Feldwege, Äcker, Wegränder, Gebüsche
auf lehmigen Böden

schwach giftig

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Rosmarinsäure, Gerbstoffe, Alkaloide u.v.a.
Volksmedizin: Tee bei Erkältungskrankheiten und
Husten, äußerlich kann man den Tee
bei Hautquetschungen
oder für Augenbäder verwenden
Naturheilverfahren: Homöopathie (chronische
Atemwegsinfektionen, Tuberkulose, Nachtschweiß)

Geschichtliches:
Der Name „Myosotis” ist eine Zusammensetzung aus
dem Griechischen: „myos”=Maus und „otos”=Ohr.
Der Name „Vergissmeinnicht” stammt vom antiken
Namen „auricula muris”, seit dem 15. Jh. bekannt.
Zum Abschied schenkten sich Liebende
diese Blume zur Erinnerung.
Der Legende nach soll der liebe Gott
ein kleines Pflänzchen vergessen haben,
als er allen einen Namen gab.
Als das Pflänzchen sich beschwerte,
erhielt es den Namen
„Verissmeinnicht”.

Sumpf-Vergissmeinnicht - Myosotis palustris (scorpioides) 



weitere Bezeichnungen für alle Vergissmeinnicht:
Mausohr

Blütengröße/Blütezeit:
ca 1 cm, Mai bis Oktober

Pflanzengröße:
bis 40 cm hoch

weitere/ähnliche Arten:
buntes Vergissmeinnicht (Myosotis discolor)
Acker-Vergissmeinnicht (Myosotis arvensis)
Alpen Vergissmeinnicht (Myosotis alpestris)

Vorkommen:
nasse Wiesen, Sümpfe, Ufer, Gräben,
stickstoffhaltiger lehmiger schlammiger Boden

schwach giftig

Geschichtliches:
Der Name des Vergissmeinnichts „Myosotis” ist eine
Zusammensetzung aus dem Griechischen:
„myos”=Maus und „otos”=Ohr.
Der Name „Vergissmeinnicht” stammt vom
antiken Namen „auricula muris” und
ist seit dem 15. Jh. bekannt.
Zum Abschied schenkten sich Liebende
das Vergissmeinnicht zur Erinnerung.
Der Legende nach soll der liebe Gott
ein kleines Pflänzchen vergessen haben,
als er allen einen Namen gab.
Als das Pflänzchen sich beschwerte,
erhielt es den Namen
„Verissmeinnicht”.

Vogel Knöterich - Polygonim aviculare 



weitere Bezeichnungen:
Hühnergras, Vogelkrut, Knotengras, Ferkelkraut
eiserner Heinrich, Blutgarbe, Schweinegras
Ackerminskraut, Unvertritt, Tausendknoten
u.v.m.

Blütengröße/Blütezeit:
2 bis 3 mm; Mai bis September

Pflanzengröße:
bis 50 cm meist liegend

weitere/ähnliche Arten:
optisch keine, jedoch gibt es sehr viele
Knöterich Arten (Polygonum)

Vorkommen:
Wegränder (Trittpflanze), Äcker, Straßenränder
im Garten gern auf dem Misthaufen,
nährstoffreicher Boden, Licht liebend

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Kieselsäure, Gerbstoffe, Vitamin C
Flavonglykoside, Schleimstoffe, ätherische Öle
Cumarinderivate, u.v.a.
Volksmedizin: unterstützend bei inneren Blutungen
(Gebärmutter, Magen, Darm, Lunge); Nachbehandlung
bei Tuberkulose u. chronischen Atemwegserkrankungen
Knöterichpastillen
Anwendung äußerlich bei schlecht heilenden Wunden
und Hämorrhoiden, als Gurgelwasser usw.
-> es gibt eine große Vielzahl von Anwendungen
Schulmedizin: entsprechende Präparate
Chinesische Medizin: Parasitenbefall der Haut u.v.m.

Geschichtliches:
Der Vogelknöterich wurde schon vom Kaiser Shin-nong
(3700 v. Ch.) in China geschätzt.
Pfarrer Kneipp verwendete den Vogelknöterich erfolgreich.

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