Kurzbeschreibung Pflanzen S - mein Pflanzen Bilder Buch

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Kurzbeschreibung Pflanzen S

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Wiesen- oder wilder Salbei - Salvia pratensis 



-> lateinisch bedeutet „salvare” heilen

Blütengröße/Blütezeit:
2 bis 3 cm,  Mai bis Juli

Pflanzengröße:
50 bis 80 cm

weitere/ähnliche Arten:
echter oder Garten-Salbei (Salvia officinalis)
Muskateller Salbei (Salvia sclarea)
Pracht- oder Feuer-Salbei (Salvia splendens)
u.v.a. weltweit ca. 500 Arten

Vorkommen:
trockenes Grasland, Trockenwiesen, Straßenränder,
kalkhaltiger Boden, sonnig, unbelastete Böden

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
wie der echte Salbei, nur mit schwächerer Heilwirkung
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl (Thujon), Rosmarinsäure
Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe u.v.a.

Geschichtliches:
Bei Theophrast wurde der echte Salbei (Salvia officinalis)
bereits erwähnt. Dieser wurde aus Südeuropa oder Vorderasien
eingeführt und dann angebaut.

Schafgarbe gem. - Achillea millefolium 



weitere Bezeichnungen:
Garbenkraut, Gerwel,Kelke, Rippel, Röhlke, Grensing,
Bauchwehkraut, Blutkraut, Frauendank
Gachelkraut, Grillengras, Schafzunge, Gotteshand, usw.

Blütengröße/Blütezeit:
4 bis 6 mm; Juli bis Oktober

Pflanzengröße:
40 bis 80 cm

weitere/ähnliche Arten:
Bertram- oder Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
edle Schafgarbe (Achillea nobilis - Kulturform)

Vorkommen:
trockene Wiesen, Wegränder, Böschungen, Ödland;
Schafe fressen gern das Kraut (nicht die Blüten)

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl mit Kampfer,
Cineol, Achillin (Bitterstoff), Gerbstoffe,
Inulin, Azulene u.v.a.
Die Schafgarbe wirkt entzündungshemmend und
entkrampfend bei Magen- Darmleiden und dient
der Kräftigung der Blutgefäße (Hände, Beine, Herz).

-> bei Hautkontakt mit dem frischen Kraut kann es
    u. U. zu einer Phosphosensiblisierung kommen

Geschichtliches:
Bereits Achilles (Name) benutzte die Schafgarbe als Wundkraut.
Bei Dioskorides heißt sie „Soldatenkraut”.
Im Mittelalter wurde die Schafgarbe
überwiegend blutstillend verwendet.

Schierling gefleckter - Conium maculatum 

 

weitere Bezeichnungen:
Bangerle, Ziegendill, Rattentod, Tollkerbel, Würgling,
Teufelspeterlein, Stinkkraut, Wutschlich, Berstkraut,
Dunk u.v.m.

Blütengröße/Blütezeit:
Dolden bis 5 cm
Einzelblütchen ca 3 mm, Juni/Juli

Pflanzengröße:
1 bis 2 m

weitere/ähnliche Arten:
kann verwechselt werden mit:
Süßdolde (Myrrhis odorata)

großer Wasserfenchel
(Oenanthe aquatica, Stängel nicht violett gefleckt)

Wiesen Bärenklau
(Heracleum sphondylium, mit ganz anderen Blättern)

Hunds Petersilie
(Aethusa synapium, kleiner aber ebenfalls stark giftig)
u.v.m.

Vorkommen:
feuchte Wiesenränder, Grabenränder,
feuchte wärmere Ruderalstellen, Ödland und
Wegränder (lehmig, stickstoffhaltig)

giftige Pflanze
(stark giftig, das Gift kann auch über die Haut
bei Berührung aufgenommen werden)


Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Coniin, Coniziin
Volksmedizin:
Der gefleckte Schierling war früher in starker
Verdünnung in Arzneimitteln zur Beruhigung
und Schmerzlindenderung usw.
Naturheilverfahren: Homöopathie (Schwindel,
Drüsenschwellungen usw.)
Schulmedizin: selten ein Bestandteil in Salben
gegen Entzündungen und Nervenschmerzen

Geschichtliches:
In der Antike gab man den gefelckten Schierling als
Bestandteil des sogenannten „Schierlingsbechers” mit
tödlicher Wirkung den verurteilten Verbrechern
zum Trinken, aber auch unliebsamen Politikern
wie SOKRATES.

Schneebeere - Symphoricarpos albus 

 

weitere Bezeichnungen:
Knallerbse, Knackbeere

Blütengröße/Blütezeit:
ca. 5 mm; Juni bis September

Pflanzengröße:
Strauch 1 - 2 m

Früchte:
giftige weiße Beeren

weitere/ähnliche Arten:
zahlreiche Züchtungen und Arten
z. B. zur Stadtbegrünung

Vorkommen:
häufige Zierpflanze und verwildert in Siedlungsnähe
und auch im Wald

giftige Pflanze

Geschichtliches:
Die Schneebeere ist erst seit 1906 in Europa,
ein Neophyt.

Schneeglöckchen - Galanthus nivalis 



Blütengröße/Blütezeit:
1 bis 2 cm, Januar bis März

Pflanzengröße: 10 bis 20 cm

weitere/ähnliche Arten:
Sommer-Knotenblume (Leucojum aestivum)
Kaukasisches/großblütiges oder Elwes-Schneeglöckchen
(Galanthus elwesii, größerer Wuchs)
u.a.

Vorkommen:
schattige Wiesen, Gebüsche, Waldflächen,
kultiviert und verwildert

geschützt/RL:
die natürlichen Vorkommen

giftige Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Galanthamin
Naturheilverfahren:
Homöopathie (Zwiebel als Herzmittel)

Geschichtliches:
Bereits Theophrast erwähnt das Schneeglöckchen
in seinem Werk „Historia plantarum”.

Schöllkraut - Chelidonium majus 



weitere Bezeichnungen:
Warzenkraut, Giftblome, Wulstkraut, Ogenklar,
Schillkraut, Schälkraut, Blutkraut, Goldkraut,
Goldwurz

Blütengröße/Blütezeit:
1,5 bis 2,5 cm, Mai bis September

Pflanzengröße:
30 bis 90 cm

weitere/ähnliche Arten:
Wald-Scheinmohn (Meconopsis cambrica,
mit ganz anderen Standortbedingungen)

Vorkommen:
bevorzugt in menschlicher Siedlung
(an Zäunen, Wegen, Straßenrändern usw.),
unter Hecken, auf Schutt, in Mauerritzen

giftige Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Chelidonin, Chelerythrin, Berberin,
Spartein, u.w. Alkaloide
Volksmedizin: Der Milchsaft des Schöllkrauts wurde
gegen Warzen eingesetzt. Der Kräuterextrakt aus
dem Schöllkraut wirkt beruhigend, krampflösend
 und wurde bei verschiedenen Beschwerden
(Krämpfe im Magen-Darmbereich, Leber- und
Galleleiden, Gicht, Rheuma u.v.a.) verwendet.

Geschichtliches:
Das Schöllkraut wurde bereits in der Antike verwendet.
Im Mittelalter versuchten die Alchimisten aus dem
Saft des Schöllkrauts Gold herzustellen.

Seidelbast - Daphne mezereum 



weitere Bezeichnungen:
Kellerhals, deutscher Pfeffer, Pfefferrinde, Brennwurz,
 Elendsblum, Hundszigel, Seidelbaum, Waldlorbeer
Warzenbast, Zilander u.v.a.

Blütengröße/Blütezeit:
8 bis 12 mm, Februar bis April

Pflanzengröße:
Strauch 0,5 bis ca. 1,8 m

Früchte:
giftige rote Beeren

weitere/ähnliche Arten:
Alpin-Seidelbast (Daphne alpina)
Lorbeer-Seidelbast (Daphne laureola)
Alpenflieder (Daphne striata)
u.v.a. ca.70 Arten in Europa und Asien

Vorkommen:
schattige Laub- oder Mischwaldränder, Ufergebüsche,
Schluchten, kalkhaltiger Boden
-> die Seidelbastblüten sind im zeitigen Frühjahr
eine willkommene Bienennahrung
-> der Seidelbast wächst extrem langsam,
sieht man ein größeres Exemplar, so kann dieses
bereits älter als 20 Jahre sein

geschützt/RL

giftige Pflanze
(stark giftig, das Gift kann auch über Hautkontakt
bei Berührung aufgenommen werden)

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Daphnin, Mezereumharz -> stark giftig
-> die Berührung der Rinde (Zweige) oder der Beeren
kann zu starken Hautreizungen führen
Naturheilverfahren:
Homöopathie (Gürtelrose, Nervenschmerzen u.a.)

Geschichtliches:
Der Seidelbast wurde bereits im Altertum verwendet.
Früher kam der Seidelbast bei chronischen Hautleiden
Gicht und Rheuma, auch als Mittel gegen Läuse
zum Einsatz. Damals diente der Bast (Rinde)
des Seidelbastes und anderer Daphne-Arten
zur Herstellung von Papier. Aus den asiatischen Arten des
Seidelbastes stellte man das Nepalpapier her.

Seifenkraut echtes - Saponaria officinalis 



weitere Bezeichnungen:
Waschkraut, Hundsnägelin, Herbstnelke, Knackblume,
Pinkelnellstude, Madenkraut

Blütengröße/Blütezeit:
2 bis 3 cm, Juni bis September

Pflanzengröße:
60 bis 90 cm

weitere/ähnliche Arten:
optisch die Hybridformen
der roten und weißen Lichtnelke
ca. 30 Arten

Vorkommen:
Waldränder, Wegränder, grasbewachsene Stellen,
Ödland, Flußauen, Bachtäler, wärmeliebend

giftige Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Wurzel
Inhaltsstoffe Wurzel: Saponin
-> wenn das Saponin mit Wasser in Berührung kommt,
ergibt sich eine stark schäumende, giftige Substanz
Volksmedizin: bei Hautleiden, schleimlösende und Auswurf
fördernde Wirkung (Spagyrik)

Geschichtliches:
Früher wurde  die Wurzel des Seifenkrauts zerstoßen
und als Seife zum Reinigen von ungefärbter Wolle
oder frisch gewebten Tuches verwendet.
Dazu wurde es sogar angebaut.
Das Seifenkraut wurde im Mittelalter als Heilpflanze
verwendet und im Altertum als
 „Struhtion” zu den Saponindrogen gezählt.

Sonnenblume einjährige - Helianthus annuus 



Blütengröße/Blütezeit:
bis 40 cm,  Juli bis September

Pflanzengröße:
max. 4 m hoch

Früchte:
eßbare Samenkörner

weitere/ähnliche Arten:
viele Kultursorten (ca. 60 bekannte Arten)

Vorkommen:
Kulturpfalnze, Zierpflanze, Nutzpflanze,
wärme- und sonneliebend, verbreitet sich
auch gern auf Schuttunkrautfluren
(Neophyt)

eßbare Pflanzenteile

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe Öl: Vitamine A, B, E und Folsäure,
Linolsäure, Lecithin, Carotinoide u.v.a.

Verwendung:
Aus den Samen wird das bekannte und gesunde
Sonnenblumen-Öl hergestellt. Das Kraut einiger
Sonnenblumen-Arten dient als gutes
Viehfutter, da es eiweißhaltig ist.

Medzinisch werden die Blätter und Blüten
sowie auch das Öl der Sonnenblume verwendet.
Das Spektrum der Verwendung ist sehr umfangreich.

Geschichtliches:
Die Sonnenblume wurde bereits vor ca. 3000 Jahren
in Amerika von den Indianern (Inkas) kultiviert und
gelangte erst im 16. Jh nach Europa (Spanien).

Sonnentau rundblättriger - Drosera rotundifolia 

 

Blütengröße/Blütezeit:
nur max. 5 mm auf einem fadenförmigen Stielchen
Juni bis August
-> fleischfressende Pflanze (Insekten)

Pflanzengröße:
Rosettchen bis 8 cm ohne Blütenstand

weitere/ähnliche Arten:
langblättriger Sonnentau (Drosera longifolia)
Mittlerer Sonnentau (Drosera intermedia)
weltweit ca. 200 Arten, vorwiegend in Australien

Vorkommen:
saure Moore, zwischen Torfmoos und anderen Pflanzen,
braucht viel Licht, meidet Kalkboden
-> sehr selten

geschützt/RL
(im Bestand stark gefährdet)

Spitzwegerich - Plantago lanceolata 



weitere Bezeichnungen:
Siebenrippen, Schlangenzunge, Schafzunge, Roßrippen,
Lungenblattl, Heufressa, Spießkraut
Hundsrippen, Rippenkraut, u.v.a.

Blütengröße/Blütezeit:
4 mm; April bis Oktober

Pflanzengröße:
20 bis 50 cm

weitere/ähnliche Arten:
Breit-Wegerich (Plantago major)
Mittlerer Wegerich (Plantago media)
Strand-Wegerich (Plantago maritima)

Vorkommen:
Wiesen, Weiden, Wegränder, sonnig
-> z. T. Glyphosat resistent

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Glykoside, Saponine, Bitterstoffe,
Schleimstoffe, ätherisches Öl, Vitamin A, C und K
Phosphorsäure, Eisen, Kalk u.v.a.
Erkrankungen der Atmungsorgane,
Verdauungsstörungen, Magenleiden,
Darmkatharre, Wurmkrankheiten, Blutungen u.v.m.
Volksmedizin:
Verwendung mit der Wurzel
Naturheilverfahren:
Homöopathie (neuralgische Beschwerden u.a.)
Schulmedizin:
Präparate aus der Apotheke und in Drogerien (es sind
immer nur Bestandteile aus den Blättern enthalten)
Chinesische Medizin:
in der alten chinesischen Medizin wurde der
Breitwegerich dem Spitzwegerich
vorgezogen jedoch beide verwendet

Geschichtliches:
Bei Griechen und Römern war der Spitzwegerich
sehr beliebt. Der Spitzwegerich ist in allen
alten Kräuterbüchern vorhanden.

Springkraut großes oder echtes - Impatiens noli-tangere 



weitere Bezeichnungen:
Rühr mich nicht an, Balsamine

Blütengröße/Blütezeit:
1 bis 2 cm, Juli bis September

Pflanzengröße:
2 bis 3 m

Früchte:
aufplatzende Samenkapseln

weitere/ähnliche Arten:
orangefarbenes Springkraut (Impatiens capensis)
fleißiges Lieschen (Impatiens walleriana)
u.v.a. weltweit ca. 600 Arten

Vorkommen:
schattige feuchte Stellen, nasser Waldboden,
auch auf verrottenden Baumstämmen, Flußufer
nasse Gräben

giftige Pflanze (schwach)
eßbare Pflanzenteile (Samen)

Verwendung:
Samen, teilweise junge Blätter und Blütenblätter
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Bitterstoffe, Glykoside, Öl u.v.a.

Springkraut drüsiges - Impatiens grandulifera 



weitere Bezeichnungen:
indisches Springkraut

Blütengröße/Blütezeit:
2 bis 4 cm; Juli bis Oktober

Pflanzengröße:
1 bis 2,5 m

Früchte:
Samen (weit weg springend)

weitere/ähnliche Arten:
Orangefarbenes Springkraut (Impatiens capensis)
weltweit 600 Arten
-> Neophyt und invasive Pflanzen Art!

Vorkommen:
Gräben, Flussufer, feuchtes Wald- und Ödland

giftige Pflanze (schwach)
eßbare Pflanzenteile (Samen)

Geschichtliches:
Das drüsige Springkraut ist im 19. Jahrhundert
aus dem Himalaya (Nord Indien) eingeführt worden.

Springkraut kleinblütiges - Impatiens parviflora 



Blütengröße/Blütezeit:
ca 1 cm, Juli bis September

Pflanzengröße:
bis 60 cm

Früchte:
aufplatzende Samenkapseln

weitere/ähnliche Arten:
(Impatiens glandulifera)
(Impatiens noli-tangere)
orangefarbenes Springkraut (Impatiens capensis)
fleißiges Lieschen (Impatiens walleriana)
u.v.a. weltweit ca. 600 Arten

Vorkommen:
Laubwälder, Gebüsche, Parks, kalkarmer Lehmboden,
auch sehr ausbreitungsfreudig
oft in Siedlungsnähe

giftige Pflanze (schwach)

Geschichtliches:
Das kleine Springkraut ist 1837 aus dem botanischen Garten
in Berlin ausgerwildert und hat sich immens ausgebreitet.
Die Heimat des kleinen Springkrauts ist Nordostasien.
Als Neophyt (invasive Art) verdrängt das kleine
Springkraut ähnlich wie das drüsige Springkraut
die einheimische Vegetation vor allem im Wald.
In Notzeiten wurden die an Stärke reichen Stängel
getrocknet gegessen.

Pyränäen-Storchschnabel - Geranium pyrenaicum 



weitere Bezeichnungen:
Anger-Storchschnabel

Blütengröße/Blütezeit:
1 bis 1,8 cm; Juni bis August

Pflanzengröße:
40 bis 60 cm

weitere/ähnliche Arten:
schlitzblättriger Storchschnabel (Geranium dissectum)
Stein-Storchschnabel (Geranium columbinum)
kleiner Strochschnabel (Geranium pusillum) u.v.m.

Vorkommen:
Wegränder, Gebüsche, nährstoffreiche Boden,
Neophyt seit 1800

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Bitterstoffe,
ätherisches Öl, Flavonoide u.v.a.

Storchschnabel stinkender - Geranium robertianum 



weitere Bezeichnungen:
Ruprechtskraut, Herba Ruberti

Blütengröße/Blütezeit:
1,4 bis 1,8 cm; Mai bis September

Pflanzengröße:
10 bis 50 cm

weitere/ähnliche Arten:
Glänzender Storchschnabel (Geranium lucidum, selten)
Kleiner Storchschnabel (Geranium pusillum) u.v.a.

Vorkommen:
halbschattig, Wegränder, Lichtungen, an Mauern,
nährstoffreiche Lehmböden

eßbare Pflanze

Geschichtliches:
Früher wurde das Ruprechtskraut gegen Motten und
Fliegen in Töpfe gepflanzt.

Wiesen Storchschnabel - Geranium pratense 



Blütengröße/Blütezeit:
2 bis 3 cm; Juni bis September

Pflanzengröße:
0,5 bis 1 m

weitere/ähnliche Arten:
Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum)
Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre)
Blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum)
u.v.m. ca. 160 Arten

Vorkommen:
nährstoffreicher, kalkhaltiger Boden, Wiesen, Weiden,
Hecken, Wegränder, Straßenränder

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Flavonoide,
Bitterstoffe, Gerbstoffe u.v.a.
Volksmedizin: Entschlackung, Leger-Galle Erkrankungen,
Magen-Darm Entzündungen,
hormonartige Wirkung soll zu starke Regelblutungen dämpfen,
äußerlich bei Hautausschlag, schwer heilenden Wunden usw.

Geschichtliches:
Früher wurde der Wiesen Storchschnabel bei Milzbrand verwendet.

Sumpfdotterblume - Caltha palustris 



weitere Bezeichnungen:
Butterblume

Blütengröße/Blütezeit:
2 bis 3 cm; April bis Mai

Pflanzengröße:
bis 50 cm

Vorkommen:
Seeufer, nasse Gräben, Waldbruch, Sumpfwiesen

geschützt/RL

giftige Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Flavonoide, Saponine, Cholin,
Protoanemonin u.v.a.
-> Knospen wurden früher als Kapernersatz verwendet,
davon ist heute abzuraten!
Naturheilverfahren: Homöopathie (Husten, Hautausschlag)

Geschichtliches:
Früher wurden die gelben Blüten der Sumpf Dotterblume
zum Färben (Karotin) der Butter verwendet.

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