Kurzbeschreibung Pflanzen P - mein Pflanzen Bilder Buch

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Kurzbeschreibung Pflanzen P

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Pestwurz weiße - Petasites albus 
 


und

Pestwurz rote - Petasites hybridus



Blütezeit:
März die weiße Pestwurz und ab April die rote Pestwurz

Pflanzengröße:
35 bis 50 cm hoch

-> die großen Blätter erscheinen erst nach der Blüte

weitere/ähnliche Arten:
Alpen Pestwurz (Petasites paradoxus)
Vanille Pestwurz (Petasites fragrans-winterblühend)
filzige Pestwurz (Petasites spurius-selten)

Vorkommen:
Waldbäche, Quellfluren, schattige, feuchte Stellen

giftige Pflanzen (schwach)

Heilpflanze/Verwendung:
Wurzeln und Blätter beider Arten
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Alkaloid, Pektine, Inulin,
Helianthenin, Gerbstoffe, Bitterstoffe
Pyrrolizidinalkaloide (lebertoxisch) u.v.a.
Volksmedizin: Stoffwechselstörungen,
biologisches Schmerzmittel (auch bei Krebs)
stark blutreinigend, beruhigend, harntreibend, schweißtreibend,
Atemwegserkrankungen
entkrampfend (Magen- Darmbeschwerden)
Schulmedizin: nicht mehr zugelassen

Geschichtliches:
Im Altertum wurden die Pestwurz Arten
äußerlich bei Geschwüren verwendet.

Steckbrief Pfaffenhütchen - Euonymus europaeus 



weitere Bezeichnungen:
Spindelstrauch, falscher Lorbeer
-> Baumwürger Gewächs

Blütezeit:
Mai bis Juli

Pflanzengröße:
2 bis 6 m hoch

Früchte:
giftige Beeren
-> Die Form der Beeren ähnelt dem Barett
eines katholischen Geistlichen,
daher der Name „Pfaffenhütchen”
-> Vögel scheiden den giftigen Kern einfach aus oder
knabbern das Fruchtfleisch um den Kern ab

weitere/ähnliche Arten:
Korkflügel-Spindelstrauch (Euonymus alata)
breitblättriges Pfaffenhütchen (Euonymus latifolius)
u.v.m. weltweit 175 Arten

Vorkommen:
Waldränder, Gebüsche, Hecken, gern auf feuchtem Lehmboden

giftige Pflanze
(vor allem die Beeren und Samen)

Geschichtliches:
Das feine, feste Holz des Pfaffenhütchens wurde früher
zu Garn-Spindeln und Drechslerarbeiten verwendet.
Das Gehölz des Pfaffenhütchens wird gern zum Befestigen
von Böschungen und Dünen benutzt.
Mit dem Saft  der Früchte wurden früher
die Haare blond gefärbt.
Hildegard von Bingen verwendete die Früchte
des Pfaffenhütchens auch zu Heilzwecken.

Frühlings-Platterbse - Lathyrus vernus 



Blütengröße/Blütezeit:
1,4 bis 2 cm; April bis Mai

Pflanzengröße:
20 bis 40 cm

weitere/ähnliche Arten:
Berg-Platterbse (Lathyrus linifolius)
schwarze Platterbse (Lathyrus niger)
u.v.m.

Vorkommen:
Laub- und Mischwälder, Gebüsch, Waldränder,
Wegränder, halbschattige Standorte

giftige Pflanze (schwach)

Knollen-Platterbse - Lathyrus tuberosus 



weitere Bezeichnungen:
Erdnuss-Platterbse (hat nichts mit der "Erdnuss" selbst zu tun)

Blütengröße/Blütezeit:
bis 1,6 cm duftend, Juni bis August

Pflanzengröße:
bis 1 m hoch

Früchte:
Wurzelknöllchen

weitere/ähnliche Arten:
Wald-Platterbse (Lathyrus sylvestris)
breitblättrige Platterbse (Lathyrus latifolius)
verschiedenblättrige Platterbse (Lathyrus heterophylla)
u.v.a.

Vorkommen:
wärmeliebend, schwere Kalkböden, Wegränder,
Fluss- und Bahndämme,
Getreidefelder: dort ist die Verwechslungsmöglichkeit
mit der Saat-Wicke gegeben

geschützt/RL:
teilweise

eßbare Pflanzenteile (Wurzel)

Geschichtliches:
Aus den Blüten der Knollen Platterbse wurde früher
ein Parfüm hergestellt.
Die Knollen-Platterbse wurde oft angebaut,
da die Wurzelknollen essbar sind (gekocht oder geröstet).

Wiesen-Platterbse - Lathyrus pratensis 



Blütengröße/Blütezeit:
1 bis 1,6 cm; Mai bis August

Pflanzengröße:
50 cm bis 1 m

weitere/ähnliche Arten:
Hufeisenklee gew. (Hippocrepis comosa)
Färber-Ginster (Genista tinctoria)
gelbe Spargelbohne (Tetragonolobus maritimus, hat keine Ranken), u.v.m.

Vorkommen:
nährstoffreiche Wiesen, Waldwiesen und Säume,
Bienenweide

giftige Pflanze (schwach)

Preiselbeere - Vaccinium vitis-idaea 



weitere Bezeichnungen:
Kronsbeere, Räusch, Kräuselbeere, Spreißelbeere,
Praußbeere, wilder Buchsbaum (hat nichts mit
dem „echten Buchs - Buxsus” zu tun), Bickelbeere,
Buddlergreifeln, Duttenbeere, Breinsschnetzen
Fuchsbeere, Speckbeere, Kadelbeere u.v.m.

Blütengröße/Blütezeit:
5 bis 8 mm; Mai bis Juli

Pflanzengröße:
Zwergstrauch bis ca. 25 cm hoch

Früchte:
rote eßbare Beeren

weitere/ähnliche Arten:
echte Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi)
gewöhnliche Moosbeere (Vaccinium oxycoccus)
Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
Rauschbeere (Vaccinium uliginosum)
und viele Zuchtarten (Anbau)
gesamt ca. 300 bis 400 Vaccinium  Arten
(Heidekraut Gewächse)

Vorkommen:
Kiefern- und Fichtenwälder, Hochmoore,
saure, nährstoffarme, kalkarme Böden

eßbare Pflanzenteile
(Früchte, Blätter)

Heilpflanze/Verwendung:
-> Blätter als Ersatz Droge zu den Bärentrauben-Blättern
Inhaltsstoffe Blätter: Arbutin, Gerbstoffe, Flavonoide u.v.a.
Inhaltsstoffe Beeren: Vitamin A, B, C und E, Mineralstoffe,
Gerbsäuren, Pektin a.v.a.
Volksmedizin: Harnwegs- und Blasen Entzündungen,
Nierenbecken Entzündungen, Bettnässen,
Tee aus den Blättern wirkt auch Fieber senkend
Naturheilverfahren: dto.

Geschichtliches:
Die Preiselbeere kam das erste Mal 1760 nach Europa
und ist seit 1830 eingebürgert.

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