Kurzbeschreibung Pflanzen H - mein Pflanzen Bilder Buch

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Kurzbeschreibung Pflanzen H

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Habichtskraut gemeines - Hieracium lachenalii 



Blütengröße/Blütezeit:
2 bis 3 cm, Juni bis September

Pflanzengröße:
30 cm bis 1 m

weitere ähnliche Arten:
ähnlich ist Bitterkraut
-> sehr viele ähnliche Arten

Vorkommen:
Heiden, Magerrasen, sauren Boden, Laub- und Nadelwälder,
steinige und grasbewachsene Stellen

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Naturheilverfahren: Homöopathie (Darmerkrankungen,
Nierenentzündungen, Hirnhautentzündung)

Habichtskraut orange gelbes - Hieracium aurantiacum 



Blütengröße/Blütezeit:
bis 2 cm, Juni bis August

Pflanzengröße:
20 bis 30 cm

weitere/ähnliche Arten:
kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
Florentiner Habichtskraut (Hieracium piloselloides)
u.v.a.

Vorkommen:
Magerwiesen
Fundort: Reinhardshausen (Hessen)

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Cumarine, Schleimstoffe, Flavonoide,
Gerbstoffe, Bitterstoffe u.v.a.
Volksmedizin: Der Tee des Habichtskrautes wird bei
Atemwegserkrankungen, Blasen- und Nierenproblemen verwendet.
Das Habichtskraut soll entzündungshemmend und krampflösend
wirken auch bei Durchfall.

Hanf gewöhnlicher o. indischer - Cannabis sativa 



Blütengröße/Blütezeit:
Juni bis Oktober

Pflanzengröße:
bis 2 m

Früchte:
kleine  Nüsschen (werden gern von Vögeln gefressen
inbesondere vom „Bluthänfling” - Acanthis cannabina)

weitere/ähnliche Arten:
Riesenhanf (Cannabis sativa var. sinensis)

Vorkommen:
Anbaupflanze, schwerer nahrhafter Boden, lichtliebend,
teilweise verwildert

giftig: bedingt
eßbar: ja inbesondere die Samen

Heilpflanze/Verwendung:
Der Hanf wird überwiegend als Faserpflanze genutzt und angebaut.
Hanf Fasern dienen zur Herstellung von besonders reißfesten Seilen
und Stricken, auch Textilien.
Aus dem Hanf Samen kann ein gutes Öl hergestellt werden,
dass ähnlich wie Leinöl ist und es kann bei Neurodermitis helfen.
Der Hanf zählt zu den Rauschgiftpflanzen und darf nicht ohne
Genehmigung angebaut werden.
Das Harz der weiblichen Blüten ist das Haschisch und die
getrockneten Blätter stellen das Marihuana dar.
Beide sind in Deutschland verboten.
In Asien und Afrika wird die Droge genau wie Alkohol und
Tabak konsumiert.
Inhaltsstoffe: Cannabinoide u.a.
Schulmedizin: Medikamente mit Hanf-Bestandteilen
sind teilweise noch umstritten.

Geschichtliches:
Hanf gehört zu den ältesten Kulturpflanzen.
Bereits vor der Römerzeit wurde der Hanf angebaut.
Schon vor ca. 8000 Jahren war der Hanf als Gewebe liefernde Pflanze
bekannt und wurde vermutlich auch schon medizinisch verwendet.
Ca. 105 n.Chr. wurde der Hanf in China zur Papierherstellung benutzt.
Hanf ist auch eine alte Heilpflanze,
deren Heilwirkungen sehr vielfältig sind.

Hauswurz - Sempervivum tectorum 



weitere Bezeichnungen
Dach-Hauswurz, Donnerwurz, Donnersbart, Jupiterbart, Steinrose

Blütengröße/Blütezeit
Blütenstängel bis max. 30 cm, Einzelblüte ca. 2 cm
Juni bis August

Pflanzengröße
Rosetten (von winzig bis zu 10 cm Durchmesser, mit langen,
kräftigen Ausläufern, bis 10 cm)

weitere/ähnliche Arten
Spinnweb-Hauswurz (Sempervivum arachnoideum)
Fransen-Hauswurz (Sempervivum globiferum)
Berg-Hauswurz (Sempervivum montanum)
ca 65 Arten (und viele Kultursorten)

Vorkommen
extrem anspruchslos, wachsen aber gern auf Steinen, Mauern, Dächern, usw.
auf mageren Böden und sind nahezu Hitze und Kälte unempfindlich

geschützte Pflanzen (alle Arten)

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung
Inhaltsstoffe:  Flavonoide, Cumarine, Fruchtsäuren, Ger- und Schleimstoffe,
Volksmedizin:
Schon früher wurden Umschläge aus Hauswurzen bei vielerlei
Hautproblemen eingesetzt. Es gab sehr vielseitige Anwendungen.

Geschichtliches
Früher wurden die Hauswurzen auf Dächer gepflanzt und sollten vor Blitzschlag schützen.
Bei den Germanen waren die Hauswurzen dem Donnergott Jupiter (Donar) geweiht.


Heidekraut - Calluna vulgaris 



weitere Bezeichnungen
Besenheide, Brandheide, Immerschön, wilde Sephi, Zetten

Blütengröße/Blütezeit
3 bis 4 mm; Juni bis September

Pflanzengröße
20 bis 80 cm hoch

Vorkommen
Lichtpflanze, sandige nährstoffarme saure Böden, Magerrasen
Moore, Silikatfelsen, Kiefern- und Birken Wälder

weitere/ähnliche Arten
Frühlings-Heidekraut (Erica carnea)
Moor-Heidekraut (Erica tetralix)
Grau-Heide (Erica cinerea)

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung
Inhaltsstoffe
Fumarinsäure, Gerbsäure, Zitronensäure, Karotin, Mineralstoffe
Kalk, Kieselsäure u.a.

Volksmedizin
Das Heidekraut soll Harn treibend und Blut reinigend wirken.

Geschichtliches
In vergangenen Zeiten stellte man Besen aus dem Heidekraut her.
Kräuterpfarrer Kneipp schätzte den Tee bei Rheuma, Blasen- und
Nierenleiden, gegen Hautausschläge u.v.m.


Glockenheide - Erica tetralis 



weitere Bezeichnungen:
Moor Heide

Blütengröße/Blütezeit:
6 bis 8 mm; Mai/Juni

Pflanzengröße:
15 bis 50 cm

weitere/ähnliche Arten:
Besen Heide (Calluna vulgaris)
graue Heide (Erica cinerea - sehr selten)
Erica ciliaris
Schnee Heide (Erica carnea)

Vorkommen:
Hochmoore, Torfböden, selten

geschützt/RL

Herbstzeitlose - Colchicum autumnale 


weitere Bezeichnungen:
Butterwecken, Giftblume,Hennengift, Hennenverrecka, Heugucken,
Herbstkunkel, Hundshoden, Hundszwiebel, nackte Jungfer,
Kathrinenblume, Kuckucksbrot, Lausblume, Pumperhosen,
Leichenblume, Teufelstabakbeutel u.v.m.

Blütengröße/Blütezeit:
4 bis 6 cm;  August bis Oktober

Pflanzengröße:
10 bis 40 cm

Früchte:
Samen (stark giftig)

weitere/ähnliche Arten:
keine, aber Verwechlungsmöglichkeiten mit dem Krokus und
seinen Verwandeten, der hier jedoch nicht
im beginnenden Herbst blüht
-> der Safran-Krokus blüht auch im Herbst, jedoch nur in Kultur
und vorwiegend in südlich warmen Ländern
-> die Blätter der Herbstzeitlose können im Frühjahr
mit den Blättern des Bärlauches von Ungeübten
verwechselt werden

Vorkommen:
feuchte Wiesen und Wegränder

giftige Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Tropanalkaloide, Colchizin (Zellgift) u.a.
Naturheilverfahren: Homöopathie
Schulmedizin: Gicht, Hauterkrankungen, rezeptpflichtig

Geschichtliches:
Bei den Griechen hieß die Herbstzeitlose „Ephemoren”
(Die in einem Tag Tötende).

Hexenkraut - Circaea lutetiana 


Blütengröße/Blütezeit:
nur ca. 4 bis 7 mm; Juni bis September

Pflanzengröße:
ca. 30 cm

weitere/ähnliche Arten:
Alpen Hexenkraut (Circaea alpina)
Mittleres Hexenkraut (Hybride - Circaea x intermedia)
7 Arten in Europa, Nordamerika und Asien

Vorkommen:
dunkle, schattige Stellen im Wald, Gärten,
Wegen und unter Hecken, Gebüschen

Heilpflanze/Verwendung:
-> trotz des Namens  KEINE

Hirtentäschel - Capsella bursa-pastoris 

 

weitere Bezeichnungen:
Täschelkraut, Beutelschneiderkraut, Herzkreitche, Kochlöffel,
Hellerkraut, Bettseicherle, Säckelchrut, Schneiderbeutel, Burenschinken,
Herzel, Löffeldieb, Schinkenkraut u.v.a.
-> Synonym: Capsella heegeri

Blütengröße/Blütezeit:
2 bis 3 mm; April bis Oktober
immer in wärmeren Monaten (u. U. auch im Winter)

Pflanzengröße:
8 bis 50 cm
Früchte:
Samen können als Senfersatz dienen

Vorkommen:
auf Feldern und Wiesen, in Gärten, Kultur- und Ödland,
auf kargen und nährstoffreichen Böden,
an Mauern, Pflasterfugen, fast überall;
-> ist oft vom Mikropilz (weißer Rost - Albugo candida)
befallen (weißlicher Überzug)

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Vitamin C, ätherische Öle, Cholin,
Flavonoide, Alkaloide, Histamin, Calzium, Kalium,
Natriumsalze, Zitronensäure, u.v.a.
Volksmedizin: blutstillend (Menstruation, Nasenbluten usw.),
adstringierende (gefäßverengende) Wirkung;
unterstützend bei schlecht heilenden Wunden;
Stuhlgang fördernd, Kreislauf ausgleichend bei hohem oder
niedrigem Blutdruck; gegen Gicht und Gelbsucht;
Naturheilverfahren: Homöopathie (Blutungen, Gallen- u.
Nierenerkrankungen, Harndrang und Bettnässen)

Geschichtliches:
Das Hirtentäschel ist seit dem Altertum eine bekannte Heilpflanze.
Die erstmalige Beschreibung der Pflanze 1485 ist im
"Gart der Gesundheit".
Kräuterpfarrer Kneipp verwendete das Hirtentäschel.

Hohlzahn bunter - Galeopsis speciosa 



Blütengröße/Blütezeit:
2 bis 3,5 cm; Juni bis Oktober

Pflanzengröße:
30 cm bis 1 m

weitere/ähnliche Arten:
stechender oder gewöhnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit -Hanfnessel)
kleinblütiger Hohlzahn (Galeopsis bifida)
gelber oder Saathohlzahn (Galeopsis  segetum) u.v.a.

Vorkommen:
Äcker, Schutthalden, Kahlschläge, Wälder, Hecken,
Wegränder, Ödland

Hohlzahn gelber - Galeopsis segetum 



Blütengröße/Blütezeit:
ca. 2cm; Juni bis September

Pflanzengröße:
10 bis mehr als 40 cm

weitere/ähnliche Arten:
stechender oder gewöhnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit -Hanfnessel)
kleinblütiger Hohlzahn (Galeopsis bifida, selten)
breitblättriger Hohlzahn (Galeopsis ladanum, selten)
weicher Hohlzahn (Galeopsis pubescens, selten)
bunter Hohlzahn (Galeopsis speciosa) u.v.m.

Vorkommen:
Schutthalden, Geröllboden, sandiger kieshaltiger Boden
Fundort: Reinhardshausen (Hessen)

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Kieselsäure, Saponine, Gerbstoff, Bitterstoffe;
er wirkt zusammenziehend (adstringierend), schleimlösend
Volksmedizin: zerquetschte Blätter äußerlich bei Schwellungen und
Hautkrankheiten; bei Husten und Lungenkrankheiten erfolgen
innerliche Anwendungen
Naturheilverfahren: Homöopathie (Milzerkrankungen)

Geschichtliches:
Früher gewann mein ein leicht bitteres Öl aus
den Samen des gelben Hohlzahns.

Hohlzahn kleinblütiger - Galeopsis bifida 



weitere Bezeichnungen:
zweispaltiger Hohlzahn

Blütengröße/Blütezeit:
nur ca. 15 mm; Juni bis Oktober

Pflanzengröße:
20 bis 60 cm

weitere/ähnliche Arten:
bunter Hohlzahn (Galeopsis speciosa)
Stechender Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
gelber Hohlzahn (Galeopsis segetum) u.v.m.

Vorkommen:
Kahlschläge, Waldränder, Acker, kalkmeidend

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Kieselsäure, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Saponine
Volksmedizin: alle Hohlzähne wurden früher verschiedentlich verwendet
Naturheilverfahren: Homöopathie (Milzerkrankungen)

Hohlzahn stechender - Galeopsis tetrahit 



weitere Bezeichnungen:
Hanfnessel

Blütengröße/Blütezeit:
ca. 2 cm; Juni bis Oktober

Pflanzengröße:
bis 1 m

weitere/ähnliche Arten:
kleinblütiger Hohlzahn (Galeopsis bifida, selten)
gelber oder Saathohlzahn (Galeopsis  segetum)
breitblättriger Hohlzahn (Galeopsis ladanum, selten)
weicher Hohlzahn (Galeopsis pubescens, selten)
bunter Hohlzahn (Galeopsis speciosa) u.v.a.

Vorkommen:
Heiden, Hecken, Gebüsch, Kahlschläge, Waldränder

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Kieselsäure, Saponine, Gerbstoff, Bitterstoffe;
er wirkt zusammenziehend (adstringierend)
und schleimlösend
Volksmedizin: zerquetschte Blätter äußerlich bei Schwellungen
und Hautkrankheiten; bei Husten und Lungenkrankheiten erfolgten
innerliche Anwendungen

Geschichtliches:
Früher gewann mein ein leicht bitteres Öl aus
den Samen des Hohlzahns.

Holunder schwarzer - Sambucus nigra 



weitere Bezeichnungen:
Hollerbusch, Kissekenbaum, Musflieder, Holler,
Holderstock, Alhorn, Eller, Flieder, Keilken,
Kisseke, Zibke u.v.m.

Blütengröße/Blütezeit:
ca. 5 mm Einzelblütchen, Juni bis Juli

Pflanzengröße:
Strauch 3 bis 7 m hoch

Früchte:
Beeren (nicht roh essen)

weitere/ähnliche Arten:
schlitzblättriger Holunder (Sambucus Laciniata)
Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
Zwerg-Holunder (Sambucus ebulus, Attich - giftig)

Vorkommen:
nährstoffreiche Böden, Schuttplätze, Waldränder, Wegränder,
feuchte Laub- und Mischwälder

essbare Pflanze

-> giftige Pflanzenteile und die rohen Beeren
eßbare Pflanzenteile:  die Blüten und Beeren (gekocht)

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: hoher Vitamin C Gehalt in den Beeren,
die Blüten enthalten Flavonoide, Gerbstoff, Schleim,
Blausäureglykosid (Sambunigrin),
die Anthocyane wirken antiviral
-> frische Holunderblüten verursachen Hautreizungen
Volksmedizin: Tee der Blüten bei Erkältungskrankheiten
und eine Menge Anwendungen
Naturheilverfahren: Hömöopathie (Wassersucht,
hohe Schweißabsonderungen u.s.w.)

Geschichtliches:
Der schwarze Holunder wurde bereits zur Pfahlbauzeit verwendet.
Hippokrates, Theophrast und andere erwähnten
den schwarzen Holunder. Bei den Germanen galt der
schwarze Holunder als ein heiliger Strauch. Früher wurde auch
Wolle und Leder mit den Holunder Beeren gefärbt.
Das harte Holz des Holunder Strauchs
wurde zu Kämmen gedrechselt.

Trauben-Holunder - Sambucus racemosa 



weitere Bezeichnungen:
roter Holler, Hirschholler, Bergholler, Berg-Holunder,
roter Holunder

Blütengröße/Blütezeit:
traubige Dolden mit kleinen Einzelblütchen (ca. 4 mm)
Anfang April bis Ende Mai

Pflanzengröße:
Strauch bis 3 m hoch

Früchte:
rote Beeren (nicht roh essen)

weitere/ähnliche Arten:
schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
Zwerg-Holunder (Sambucus ebulus - Attich, giftig)

Vorkommen:
lichte Wälder; nähstoffreiche, stickstoffhaltige Böden

eßbare Pflanze
-> giftige Pflanzenteile und die rohen Beeren
eßbar die gekochten Beeren

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Vitamine B1 und C; Pektin, Iridoide,
Gerbstoffe, fettes Öl, usw.
Volksmedizin: Es wurden die Wurzeln (bei Warzen),
die Blüten und Beeren des Trauben Holunders verwendet.

Acker Hornkraut - Cerastium arvense 



Blütengröße/Blütezeit:
1,5 bis 2 cm; April bis September

Pflanzengröße:
15 bis 30 cm

weitere/ähnliche Arten:
gewöhnliches Hornkraut (Cerastium vulgatum)
Quellen-Hornkraut (Cerastium fontanum)
filziges Hornkraut (Cerastium tomentosum)
Knäuel-Hornkraut (Cerastium glomeratum)
Sand-Hornkraut (Cerastium semicdecandrum) u.v.m.

Vorkommen:
trockene Wiesen, Wegränder, Äcker, Feldraine,
Dünen, Mauern

eßbare Pflanze

Huflattich - Tussilago farfara 

 

weitere Bezeichnungen:
Bachblümlein, Roßhub, Sommertürl, Tabakkraut, Ohmblätter,
Zeitrösele, Lehmblüml, Fohlenfuß, Hoflörrich, Berglatschen u.v.m.

Blütengröße/Blütezeit:
1,5 bis 2,5 cm; Februar bis April

Pflanzengröße:
10 bis 25 cm

weitere/ähnliche Arten:
keine

Vorkommen:
feuchte lehmige Waldränder, Wegränder,
Schutthalden, helle Standorte

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Pyrrolizidin-Alkaloide, Schleim, Bitterstoff,
Gerbstoff, ätherisches Öl, Kalium, Natrium
Calzium, Magnesium, Inulin, u.v.m.
-> er wirkt entzündungshemmend und schleimlösend
Volksmedizin: sehr vielfältige Anwendungen!
-> Tee bei Husten (nicht zu lange, keine Langzeiteinnahme,
da sonst unverträglich und
Vergiftungs-Erscheinungen auftreten)

Geschichtliches:
In armen Zeiten diente der Huflattich als Tabakersatz.

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