Kurzbeschreibung Pflanzen G - mein Pflanzen Bilder Buch

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Kurzbeschreibung Pflanzen G

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Geißraute echte - Galega officinalis 



weitere Bezeichnungen:
Geißklee, Suchtkraut, Ziegenraute, Fleckenkraut u.v.a.

Blütengröße/Blütezeit:
1 bis 1,5 cm,  Juli bis September

Pflanzengröße:
80 cm bis 1,5 m

weitere/ähnliche Arten:
Gartenzüchtungen

Vorkommen:
feuchte Gräben, Flussufer, Gras bewachsene Wegränder, feuchte Wiesen,
hier selten verwildert
-> die Geißraute stammt aus Südosteuropa  und ist eine alte Zierpflanze
(Neophyt und in manchen Ländern eine invasive Art)

schwach giftige Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Galegin, Flavonoide, Gerbstoffe, Saponine u.v.a.
-> das Weidevieh verträgt die Geißraute nicht
Naturheilverfahren: Homöopathie (den Milchfluß fördernd)
Schulmedizin: Hier findet das Galegin der Geißraute in Mitteln
zur Blutzuckersenkung Verwendung.

Geschichtliches:
Schon um 1600  war die echte Geißraute in deutschen Gärten zu finden.
Die echte Geißraute war damals ein gern verwendetes Heilmittel bei Fieber,
der Pest und Giftschlangenbissen.

Wald-Gelbstern - Gagea lutea 



weitere Bezeichnungen:
gewöhnlicher Goldstern

Blütengröße/Blütezeit:
1,5 bis 2,5 cm, März bis Mai

Pflanzengröße:
15 bis 25 cm

weitere/ähnliche Arten:
Wiesen-Goldstern (Gagea pratensis)
Acker-Goldstern (Gagea villosa) u.v.a.

Vorkommen:
feuchtes Grasland, Auwälder, Gebüsche, feuchte Laubwälder, kalkliebend

giftige Pflanze

Gilbweiderich gem.  - Lysimachia vulgaris 



weitere Bezeichnungen:
Felberich

Blütengröße/Blütezeit:
1,5 bis 2 cm; Juli/August

Pflanzengröße:
bis 1,50 m hoch

weitere/ähnliche Arten:
punktierter Gilbweiderich (Lysimachia punctata)
Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
straußblütiger Gilbweiderich ( Lysimachia thyrsiflora)

Vorkommen:
feuchte Standorte, Flussufer, nasse Wiesen, Sümpfe, kalkhaltiger Boden

eßbare Pflanzenteile

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Saponine, Gerbstoffe, Flavonoide
Volksmedizin: Wundbehandlung, Magen- Darmbeschwerden,
Zahnfleischentzündungen

Geschichtliches:
Die krautigen Teile des Gilbweiderichs enthalten gelben Farbstoff,
der früher zum Färben verwendet wurde.

Gilbweiderich punktierter - Lysimachia punctata 



weitere Bezeichnungen:
drüsiger Gilbweiderich, Tüpfelstern, Felberich

Blütengröße/Blütezeit:
1,5 bis 2 cm; Juli/August

Pflanzengröße:
bis 1 m hoch

weitere/ähnliche Arten:
gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
straußblütiger Gilbweiderich ( Lysimachia thyrsiflora)

Vorkommen:
in Gärten kultiviert, verwildert (Neophyt), Gebüsche, braucht nicht den nassen Boden wie
der „gemeine Gilbweiderich”

eßbare Pflanzenteile

Acker-Glockenblume - Campanula rapunculoides 



Blütengröße/Blütezeit
bis 3 cm hell violette Glocken, am Rand gewimpert und
einseitswendig am Stängel angeordnet
Juni bis September

Pflanzengröße
bis ca. 90 cm je nach Standort

Vorkommen
Gebüsche, Wald, in Ackernähe, kalkhaltige Böden

weitere/ähnliche Arten
Wiesen-Glockenblume (Campanula patula)
Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus)
rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia)
nesselblättrige Glockenblume (Campanula trachelium)
breitblättrige Glockenblume (Campanula latifolia)
Geknäulte oder Büschel-Glockenblume (Campanula glomerata)
u.v.m. über 300 Arten auf der nördlichen Halbkugel
eßbare Pflanze

Die Acker-Glockenblume kann in den Garten gepflanzt werden, aber sie
ist ausbreitungsfreudig.


Nesselblättrige Glockenblume - Campanula trachelium 



weitere Bezeichnungen
braunes Fingerhütchen, Halskraut, Halswurz u.a. (Wikipedia)

Blütengröße/Blütezeit
bis zu 5 cm große Glocken, bewimpert und mehrere in den
Blattachseln wachsend, dabei auf allen Seiten (allseitswendig) des Stengels
Glocken können auch weiß sein
-> die Blätter ähneln der Brennessel, weich behaart und zackig gesägt
Juli bis September

Pflanzengröße
bis ca. 110 cm je nach Standort

Vorkommen
zerstreut in lichten Laub- und Mischwäldern, an sonnigen Waldrändern
liebt nährstoffreichen Boden

weitere/ähnliche Arten
Wiesen-Glockenblume (Campanula patula)
Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus)
rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia)
Acker-Glockenblume (Campanula rapunuloides)
breitblättrige Glockenblume (Campanula latifolia)
Geknäulte oder Büschel-Glockenblume (Campanula glomerata)

u.v.m. über 300 Arten auf der nördlichen Halbkugel

eßbare Pflanze


Pfirsichblättrige Glockenblume - Campanula persicifolia 



weitere Bezeichnungen
Waldglöckel, Waldrapunzel, blauer Fingerhut, u.a. (Wikipedia)

Blütengröße/Blütezeit
bis zu 4,5 cm große weite runde Glocken,
breite fast dreieckige Blütenzipfel, die am
oberen Stengel eine armblütige Traube bilden

Juni bis August

Pflanzengröße
bis ca. 90 cm je nach Standort

Vorkommen
zerstreut in lichten Laub- und Mischwäldern, an sonnigen Waldrändern,
oft auch aus Gärten verwildert, ausbreitungsfreudig
die Glocken können wild auch weiß sein (Gartenzüchtungen gibt
es in mehreren Farben)

weitere/ähnliche Arten
Wiesen-Glockenblume (Campanula patula)
Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus)
rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
nesselblättrige Glockenblume (Campanula trachelium)
Acker-Glockenblume (Campanula rapunuloides)
breitblättrige Glockenblume (Campanula latifolia)
Geknäulte oder Büschel-Glockenblume (Campanula glomerata)

u.v.m. über 300 Arten auf der nördlichen Halbkugel

eßbare Pflanze


Rundblättrige Glockenblume - Campanula rotundifolia 



weitere Bezeichnungen
Grasglöckel, Milchglöckel, Wiesenglöckel u.a. (Wikipedia)

Blütengröße/Blütezeit
bis zu 2,5 cm lange tief blau bis violette Glocken
spitz dreieckige Blütenzipfel, die etwa ein Drittel der Blüte lang sind

Juni bis September

Pflanzengröße
bis ca. 30 cm je nach Standort

Vorkommen
trockene, sauere Böden, Magerwiesen, trockene Waldränder
kann auch steinigerer Untergrund sein oder Mauerritzen

weitere/ähnliche Arten
Wiesen-Glockenblume (Campanula patula)
Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus)
pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia)
nesselblättrige Glockenblume (Campanula trachelium)
Acker-Glockenblume (Campanula rapunuloides)
breitblättrige Glockenblume (Campanula latifolia)
Geknäulte oder Büschel-Glockenblume (Campanula glomerata)

u.v.m. über 300 Arten auf der nördlichen Halbkugel

eßbare Pflanze


Wiesen-Glockenblume - Campanula patula 



weitere Bezeichnungen
Klockenblom, Schelln, Sternblum u.a. (Wikipedia)

Blütengröße/Blütezeit
bis zu 2,5 cm lange hell violettblaue Glocken
spitz dreieckige Blütenzipfel, die etwa bis zur Hälfte der Blüte lang
und leicht nach hinten gebogen sind
die Glocken sind geadert und nur bei Sonnenschein
schön weit geöffnet und nachts geschlossen
es gibt ab und zu auch weiß blühende Glocken
Juni bis September

Pflanzengröße
bis ca. 60 cm je nach Standort

Vorkommen
Wiesen, grasbewachsene Waldränder, Gebüsche

weitere/ähnliche Arten
Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus)
pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia)
nesselblättrige Glockenblume (Campanula trachelium)
Acker-Glockenblume (Campanula rapunuloides)
breitblättrige Glockenblume (Campanula latifolia)
Geknäulte oder Büschel-Glockenblume (Campanula glomerata)

u.v.m. über 300 Arten auf der nördlichen Halbkugel

eßbare Pflanze


Goldrute kanadische - Solidago canadensis 


Blütengröße/Blütezeit:
5 bis 6 mm; Juli bis September

Pflanzengröße:
bis 2,50 m

Unterscheidung
Die Kanadische Goldrute hat kleinere Blüten und Zungenblüten sowie
einen dicht anliegend behaarten Stängel im Gegensatz zur Riesen Goldrute.
Sie fängt auch etwas später an zu blühen und wird in
der Regel auch größer.

weitere/ähnliche Arten:
Riesen-Goldrute (Solidago gigantea)
gewöhnliche oder echte Goldrute (Solidago virgaurea)
ca. 100 Arten weltweit

Vorkommen:
Unkrautfluren, helle Weg- und Waldränder, sich auf Wiesen verbreitend

eßbare Pflanzenteile

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: hoher Kautschuk Gehalt, das Kraut enthält gelben Farbstoff
für das Färben von Naturfasern, weiterhin Flavonoide,
Saponine und Gerbsäure
Volksmedizin: harntreibendes, entzündungshemmendes Mittel,
Bestandteil von Blutreinigungstees
-> wie bei der echten Goldrute (Solidago virgaurea)

Geschichtliches:
Die Heimat der kanadischen Goldrute ist Nordamerika.
In Europa ist sie ein Neophyt, der sich gern aggressiv ausbreitet und
die heimische Vegetation verdrängt (invasive Pflanzen Art).

Echte Goldrute - Solidago virgaurea 



weitere Bezeichnungen
Gewöhnliche Goldrute

Blütengröße/Blütezeit
Einzelblüten bis ca. 1,8 cm; Juli bis September

Pflanzengröße
bis 70 cm hoch

Vorkommen
trockene auch steinige grasbewachsene Stellen, offene Wälder und Wiesen
Heiden und Magerwiesen, lichtliebend

weitere/ähnliche Arten
Kanadische Goldrute (Solidago canadensis)
Riesen Goldrute (Solidago gigantea)

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung
Inhaltsstoffe
Flavonoide, Glykosid Rutin, Salicyl-Verbindungen, ätherisches Öl

Die echte Goldrute wirkt harntreibend, blutreinigend, entkrampfend
und antiseptisch. Sie ist Bestandteil einiger Heiltees.

Geschichtliches
Die Echte Goldrute ist eine alte Heilpflanze und wird schon seit Jahrhunderten in der
Volksmedizin bei vielerlei Beschwerden verwendet (Rheuma, Gicht, Asthma, Leber).

Riesen Goldrute - Solidago gigantea 



Blütengröße/Blütezeit:
5 bis 6 mm; August bis Oktober

Pflanzengröße:
bis 2 m

weitere/ähnliche Arten:
kanadische Goldrute (Solidago canadensis)
gewöhnliche oder echte Goldrute (Solidago virgaurea)
ca. 100 Arten weltweit

Unterscheidung
Die Riesen Goldrute fängt früher an zu blühen (obwohl sie auch „späte” Goldrute
genannt wird) als die Kanadische Goldrute,
die Blüten sind größer und die Zungenblüten länger.
Die Riesen Goldrute hat einen glatten nicht behaarten Stängel und
sie wird in der Regel nicht so hoch wie die Kanadische.
Sie steht auch gern auf feuchterem Boden

Vorkommen:
Unkrautfluren, helle Weg- und Waldränder, sich auf Wiesen verbreitend,
Schuttablagerungen, sonst wie die kanadische Goldrute

eßbare Pflanzenteile

Heilpflanze/Verwendung:
-> wie bei der kanadischen Goldrute und der echten Goldrute
Volksmedizin: harntreibendes, entzündungshemmendes Mittel,
Bestandteil von Blutreinigungstees
-> wie bei der echten Goldrute (Solidago virgaurea)

Geschichtliches:
Die Heimat der Riesen Goldrute ist ebenfalls Nordamerika.
In Europa ist sie wie die kanadische Goldrute ein Neophyt, der sich gern aggressiv
ausbreitet und die heimische Vegetation verdrängt (invasive Pflanzen Art).

Günsel kriechender - Ajuga reptans 



weitere Bezeichnungen:
Kriech-Günsel

Blütengröße/Blütezeit:
1,4 bis 1,7 cm; April bis Juni

Pflanzengröße:
10 bis 25 cm

weitere/ähnliche Arten:
Heide-Günsel (Ajuga genevensis)
Pyramiden-Günsel (Ajuga pyramidalis)
Gelber Günsel (Ajuga chamaepitys)
Gundermann (Glechoma hederacea)
weltweit ca. 40 Arten

Vorkommen:
Wiesen, lichte Laubwälder

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: hoher Gerbstoffgehalt, Saponine, Iridoidglykoside
Volksmedizin: geeignet zur Wundheilung (adstringierende Wirkung),
antibakteriell und antiviral, Gifte können neutralisiert werden

Früher wurde der Tee bei Rheuma, Magengeschwüren und
zur Blutdrucksenkung verabreicht.

Gundermann - Glechoma hederaceum 



weitere Bezeichnungen:
Gundelrebe, Gundelkraut, Kollermann, Buldermann,
Kräutchen unter dem Zaun (in der Eifel), Erdefeu, Blauhuder, Donnerrebe,
Gundelrieme, Gunelreif, Heilrauf, Huder, Huderich, Udram, Udrang,
Guck durch den Zaun, Zickelskräutchen, stinkender Absatz

Blütengröße/Blütezeit:
1,5 bis 2,2 cm; März bis September

Pflanzengröße:
10 bis 25 cm

weitere/ähnliche Arten:
kriechender Günsel (Ajuga reptans)

Vorkommen:
feuchte Wiesen, Waldrand, Auwälder, unter Hecken, auch an Mauerwerk

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Gerbstoffe, Glechomin (für Pferde giftig), ätherisches Öl,
Vitamin C, Kalium uvm.
Volksmedizin: Magen- Darmbeschwerden (Durchfall), Leberbeschwerden,
Blasenleiden, gripp. Infekte, Stoffwechse lausgleichend
Naturheilverfahren: Wundbehandlung, Hautpflege
Homöophatie (Hämorrhiden, Durchfall)
Chinesische Medizin: Behandlung von Störungen im Dickdarm,
in der Blase und in der Lunge

Geschichtliches:
Im Mittelalter spielte der Gundermann beim Hexenwahn und Aberglauben eine Rolle.
Teilweise wurde Bier mit dem Kraut des Gundermanns konserviert mangels Hopfen.

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