Kurzbeschreibung Pflanzen F - mein Pflanzen Bilder Buch

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Kurzbeschreibung Pflanzen F

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gelber Fingerhut - Digitalis lutea 



Blütenfarbe:
immer gelb, innen leichte braune Zeichnung

Blütengröße/Blütezeit:
1,5 bis 2 cm, Juni bis August

Pflanzengröße:
60 cm bis 1,20 m

weitere/ähnliche Arten:
Digitalis ferruginea (schmutzig gelb mit rostroten Flecken)
großblütiger Fingerhut (Digitalis grandiflora, Blüten
hellgelb bis ockergelb - geschützt!)
wolliger Fingerhut (Digitalis lanata - geschützt!)
ein Mutant vom roten Fingerhut (Digitalis purpurea Sorte
 "Campanulata" eine große Blütenglocke an der Spitze)

Vorkommen:
Wiesenränder, steinige Orte, kalkliebend, sehr selten
Fundort: Reinhardshausen (Hessen)

geschützt/RL

giftige Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Glycoside Digitoxin und Digoxin
-> wie der rote Fingerhut

Fingerhut rot - Digitalis purpurea Sorte „Campanulata” 



Blütenfarbe:
zyklam Rot, innen dunkelrot gefleckt
-> eine riesige Blüte an der Spitze (Mutation)

Blütengröße/Blütezeit:
3 bis 5 cm, Mai bis August

Pflanzengröße:
40 cm bis 80 cm

weitere/ähnliche Arten:
Digitalis ferruginea (schmutzig gelb mit rostroten Flecken)
großblütiger Fingerhut (Digitalis grandiflora, Blüten hellgelb
bis ockergelb - geschützt!)
kleinere Blüten - geschützt!)
wolliger Fingerhut (Digitalis lanata - geschützt!)

Vorkommen:
Wald Kahlschläge, Lichtungen, Wald Wegränder, kalkmeidend, sehr selten

geschützt/RL

giftige Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
-> wie der rote Fingerhut

Geschichtliches:
Der Fingerhut wurde früher als Brechmittel verwendet.

Fingerhut rot - Digitalis purpurea 

 

Blütenfarbe:
zyklam Rot, rosa, seltener weiß,
-> alle innen dunkelrot gefleckt

weitere Bezeichnungen:
Fingerglöckerin, Waldschellen, Fingerpiepen, Klapprause, Waldschelle u.a.

Blütengröße/Blütezeit:
3 bis 5 cm, Mai bis September

Pflanzengröße:
40 cm bis 1,50 m

weitere/ähnliche Arten:
Digitalis ferruginea (schmutzig gelb mit rostroten Flecken)
großblütiger Fingerhut (Digitalis grandiflora, Blüten hellgelb
bis ockergelb - geschützt!)
Blüten - geschützt!)
wolliger Fingerhut (Digitalis lanata)
ein Mutant von D. purpurea Sorte "Campanulata" (eine
große Blütenglocke an der Spitze)   

Vorkommen:
Wald Kahlschläge, Lichtungen, Wald Wegränder, kalkmeidend

giftige Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Glycoside Digitoxin, Digoxin, Gitalin; u.v.a.
Volksmedizin: Herzmittel, Infektionskrankheiten wie Lungenentzündung,
Keuchhusten, Rachenentzündung usw.
Naturheilverfahren: Homöopathie ( sehr vielfältige Anwendungen)
Schulmedizin: Herzmedikamente, Bluthochdruck, rezeptpflichtige Präparate

Geschichtliches:
Der Fingerhut wurde früher als Brechmittel verwendet.

Gänsefingerkraut - Potentilla anserina 



weitere Bezeichnungen:
Krampfkraut, Säukraut (weil es oft verschmutzt ist), Gänserich, Anserine, Gänsewiss,
Grensel, Silberkraut, Ganspratzen, Martinshand, Sauringel u.v.a.

Blütengröße/Blütezeit:
bis 2 cm; Mai bis August

Pflanzengröße:
ca. 20 cm liegend

weitere/ähnliche Arten:
Silber-Fingerkraut (Potentilla argentea)
Blutwurz (Potentilla erectus)
kriechendes Fingerkraut (Potentilla reptans)
Erdbeer-Fingerkraut (Potentilla)
u.v.m., ca. 300 Arten

Vorkommen:
Waldränder, Wegränder, Ödland, Schuttplätze, halbschattig
-> Gartenpflanzungen eignen sich nicht als Heilpflanze

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Ellagsäure Gerbstoff, Quercitin, Quercitrin, organische Säuren,
Bitterstoffe, Sterin, Flavonoide, Schleim u.a.
Volksmedizin: krampflösend besonders der
glatten Muskulatur (Magen, Darm, Gebärmutter)
äußerlich als Gurgelmittel bei entzündlichen Erkrankungen, bei Wunden
Ausschlägen und Geschwüren, entzündungshemmend, schmerzstillend
adstringierend (zusammenziehend)
Naturheilverfahren: Homöopathie (Darmkrämpfe, Herzkrämpfe, Wadenkrämpfe)

Geschichtliches:
Das Gänsefingerkraut war eine sehr geschätzte Heilpflanze der germanischen
Heilkunde. In den Kräuterbüchern des Mittelalters wird das Gänsefingerkraut
auch erwähnt. In der Antike kannte man das Kraut nicht, aus dem
einfachen Grund, weil es im Mittelmeerraum nicht vorkam.

Flieder - Syringa 



weitere Bezeichnungen:
Essnägeli

Blütengröße/Blütezeit:
unterschiedliche Größen, je nach Art von April bis Oktober

Pflanzengröße:
Strauch 4 bis 5 m

weitere/ähnliche Arten:
sehr viele  -> eine alte Kultur-Pflanze

Vorkommen:
kalkhaltiger Boden, sonnig bis halbschattig

eßbare Pflanze:
die Blüten

Geschichtliches:
Seit dem 16. Jahrhundert ist der Flieder bekannt (aus Asien kommend, Neophyt)
und er verbreitete sich schnell, verwilderte auch und
es bildeten sich zahlreiche Sorten.

Flockenblume gemeine - Centaurea jacea 



weitere Bezeichnungen:
Wiesen Flockenblume

Blütengröße/Blütezeit:
1 bis 3 cm; Juni bis Oktober

Pflanzengröße:
30 - 80 cm

weitere/ähnliche Arten:
Scabiosen Flockenblume (Centaurea scabiosa)
schwarze Flockenblume ( Centaurea nigra)
Perücken Flockenblume (Centaurea pseudophrygia)
Rispen-/gefleckte Flockenblume (Centaurea stoebe)
Kornblume (Centaurea cyanus) u.v.m.

Vorkommen:
sonnige, trockenere Wiesen, Wegränder, Gebüsche, Feldraine

eßbare Planze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Flavonoide
Volksmedizin: Augen- Lidrandentzündung, allg. stärkend, fiebersenkend
Naturheilverfahren: Homöopathie (Rachenentzündungen)

Geschichtliches:
Früher wurden die getrockneten Blüten der Flockenblume dem Rauchtabak zugesetzt.

Frauenmantel  gewöhnlicher - Alchemilla vulgaris 



weitere Bezeichnungen:
Frauenhäubl, Herrgottsmäntelchen, Liebfrauenmantel, Löwenfußkraut,
Marienkraut, Milchkraut, Neunlappenkraut, Ohmkraut, Regendachl,
Taubecherl, Gänsefuß, Gänsegrün, Wasserträge u.v.m.

Blütengröße/Blütezeit:
3 bis 4 mm, Mai bis September

Pflanzengröße:
10 bis 60 cm, Blätter mit "Lotuseffekt"

weitere/ähnliche Arten:
Acker-Frauenmantel (Alchemilla arvensis)
Alpen-Frauenmantel (Alchemilla alpina)
verwachsener Frauenmantel (Alchemilla conjuncta)
Hybriden u.v.m.

Vorkommen:
Nasswiesen, Fettwiesen, Waldränder, Quellstaudenfluren

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: u. a. Gerbstoffe
Volksmedizin: Wundkraut, Weißfluss, Unterleibsbeschwerden, blutstillend,
bei Wassersucht, Blutarmut, Arterienverkalkung, Rheuma, Gicht usw.
Naturheilverfahren: Magen-Darmerkrankungen (Blähungen, Durchfall)

Geschichtliches:
Schon bei den alten Germanen war der Frauenmantel ein geschätztes Kraut und
der Göttin der Natur und Fruchtbarkeit "Frigga" geweiht.
Der Frauenmantel wurde von "Kneipp" und "Künzle" sehr befürwortet.

Froschlöffel gemeiner - Alisma plantago-aquatica 


weitere Bezeichnungen
Echter Froschlöffel

Blütengröße/Blütezeit
0,6 bi 1 cm; Juni bis August

Pflanzengröße
bis1 m hoch und reich verzweigt

Vorkommen
im Uferschlamm von Seen, Teichen, Gräben, stark rückläufige Bestände

 
weitere/ähnliche Arten
Grasblättriger Froschlöffel (Alisma gramineum)
Lanzettblättriger Froschlöffel (Alisma lanseolatum)

giftige Pflanze
-> außer Ziegen veträgt kein Vieh die Pflanze

Heilpflanze/Verwendung
Inhaltsstoffe
Milchsaft, Bitterstoff, ätherisches Öl

Geschichtliches
Die Wurzeln und Blätter des Echten Froschlöffel sind roh giftig.
Dennoch wurde beides in der Vergangenheit nach besonderer Zubereitung gegessen.
Äußerlich verwendete man Tücher mit dem Pflanzensaft getränkt
auf die Stirn gelegt gegen Kopfschmerzen.
Der Echte Froschlöffel ist schon in der Antike eingesetzt worden und
findet Erwähnung in alten Kräuterbüchern (Hieronymus Bock).


Frühlings-Hungerblümchen -  Erophila verna (neu: Draba verna) 



Blütengröße/Blütezeit:
nur ca. 4 mm (!), von März bis Mai

Pflanzengröße:
3 bis 15 cm, sehr zierlich klein

weitere/ähnliche Arten:
Mauer-Felsenblümchen (Draba muralis)
immergrünes Felsenblümchen (Draba aizoides)
rundfrüchtiges Hungerblümchen (Erophila spathulata)
Frühe-Hungerblümchen (Erophila praecox)

Vorkommen:
lückige Magerrasen, sandiger Boden, Ödland, nährstoffarmer Boden

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