Kurzbeschreibung Pflanzen D - mein Pflanzen Bilder Buch

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Kurzbeschreibung Pflanzen D

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Kohldistel - Cirsium oleraceum 



weitere Bezeichnungen
Kohl-Kratzdistel

Blütengröße/Blütezeit
ca. 3 bis 5 cm, Juni bis September

Pflanzengröße
50 cm bis 1,50 m hoch

Vorkommen
nährstoffreiche Nasswiesen, Uferstaudenfluren

weitere/ähnliche Arten
Alpen-Kratzdistel (Cirsium spinosissimum)

eßbare Pflanze
Heilpflanze/Verwendung
Die jungen Blätter schmecken kohlartig und eignen sich als Wildgemüse.
Inhaltsstoffe
Alkaloide, Fette, Gerbstoffe, Flavonoide, ätherisches Öl, Inulin (Wurzel)
Volksmedizin
Ein heißer Aufguß (Tee) kann bei Kopfschmerzen, Gicht und Rheuma gut tun.
Dieser ist auch wohltuend für den Darm.

Geschichtliches
Aufgrund des Nährstoff Gehalts war die Kohldistel eine beliebte Futterpflanze z. B. für Kaninchen.

Drüsige Kugeldistel - Echinops sphaerocephalus 



-> eigentlich keine Distel, sondern ein Korbblütler

Blütengröße/Blütezeit:
Kugeln etwa 5 bis 6 cm
Juli bis Oktober

Pflanzengröße:
60 cm bis fast 2,5 m

weitere/ähnliche Arten:
ca. 100 Arten (Mittelmeerraum, Afrika, Asien)

Vorkommen:
trockene, warme, nährstoffreiche Böden, verwilderte Gartenpflanze (Neophyt)
Bienenfutterpflanze


Lanzett Distel gewöhnliche - Cirsium vulgare 



weitere Bezeichnungen:
Kratzdistel gewöhnliche

Blütengröße/Blütezeit:
2 bis 4 cm, Juli bis Oktober

Pflanzengröße:
60 cm bis 1,5 m

weitere/ähnliche Arten:
Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
Eselsdistel (Onopordon acanthium)
Mariendistel (Sylibum marianum)
nickende Distel (Carduus nutans)
Stacheldistel (Carduus acanthoides)
u.v.m. (über 200 Arten)

Vorkommen:
Waldschläge, Schutt, Ufer, kalkreiche nährstoffreiche Böden, sehr ausbreitungsfreudig

eßbare Pflanzenteile

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Calzium, Kieselsäure, Inulin, ätherisches Öl
Volksmedizin: früher bei Kopfschmerzen, Rheuma, Gicht,
 Muskelkrämpfen, Zahnschmerzen

Geschichtliches:
Laut GEOTHE musste man die zuerst kommenden Blattrosetten
der Lanzett-Distel ausstechen, um die Ausbreitung einzudämmen.


Mariendistel - Silybum (Carduus) marianum 



weitere Bezeichnungen:
Krone Christi, Heilandsdistel, Frauendistel, Fieberdistel, Magendistel,
Stechkörner, Sticksaat

-> sie ist ein Korbblütler (Carduus) und keine Distel

Blütengröße/Blütezeit:
4 bis 5 cm, Juni bis September

Pflanzengröße:
50 cm bis 1,5 m
-> charakteristisch sind die weiß gezeichneten Blätter und der
kronenartige Blütenstand

weitere/ähnliche Arten:
Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
Eselsdistel (Onopordon acanthium)
nickende Distel (Carduus nutans)
Stacheldistel (Carduus acanthoides)
u.v.m.

Vorkommen:
Schuttplätze, Unkrautflure, Viehweiden, Ödland, trockene, steinige Böden

geschützt/RL

eßbare Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Inhaltsstoffe: Silymarin, Flavone, Histamin, Eiweiße, ätherische Öle,
Omega 3 und 6 Fettsäuren
Volksmedizin: Samen (Spagyrik), gegen Geschwüre der Haut
Naturheilverfahren: Homöopathie (Gelbsucht, Leberschwellung, Blutungen,
bitteren Mundgeruch, Krampfadern)
Schulmedizin: Leberparenchymmittel, Entgiftung der Leber

Geschichtliches:
Die Mariendistel ist eine alte Heilpflanze, früher genutzt bei Sehnenproblemen,
Menstruations- u. Gebärmutterleiden, Milzerkrankungen.
Der Samenextrakt ist bis heute ein Mittel bei Leberzirrhose, Hepatitis usw.


Sumpf-Kratzdistel - Cirsium palustre 



Blütengröße/Blütezeit:
1 bis 2 cm, Juli bis September

Pflanzengröße:
1 bis 2 m

weitere/ähnliche Arten:
wollige Kratzdistel (Cirsium eriophorum)
stängellose Kratzdistel (Cirsium acaule)
graue Kratzdistel, gefährdet (Cirsium canum)
u.v.m.

Vorkommen:
nasse Wiesen, Flachmoore, nasse Kahlschläge, Auwälder, Ufer, Gräben,
gern auf Schlamm und Torf

eßbare Pflanzenteile


Dolden-Milchstern - Ornithogalum umbellatum 



weitere Bezeichnungen:

Blütengröße/Blütezeit:
3 bis 4 cm, April bis Juni

Pflanzengröße:
10 bis 30 cm

weitere/ähnliche Arten:
nickender Milchstern, selten (Ornithogalum nutans) u.v.a.

Vorkommen:
Wegränder, Gebüsche, Weinberge, Wiesen, Ödland, grasbewachsene Stellen

giftige Pflanze

Heilpflanze/Verwendung:
Naturheilverfahren: Homöopathie (Verdauungsbeschwerden), Bachblüte (Mutlosigkeit)

Geschichtliches:
Früher wurden die nährstoffreichen Zwiebeln des Dolden Milchsterns gekocht,
geröstet und auch roh verzehrt.
-> wegen der herzwirksamen Cardenolide ist davon heute abzuraten!


© 2017 Karin Wolf 55
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